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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Bernstein rc. ZZ

dir See 150 Tonnen Bernstein aus, die einen Werthvon 12.000 Rthlr. hatten. Schon früher, nämlich 1718,bei starken Stürmen, hatte sie ivo Tonnen Bernstein an den Strand geworfen. Schon im Jahre 16Z0 hatman angefangen, aus den Strandbergen bei Hubenik-ken, und bei Wernicken den Sommer hindurch, bevordie Berge durch die Herbstregen aufgelockert werden,Bernstein zu graben. — Schon zur Zeit des deutschenOrdens war der Bernstein ein L a n d e s - N e'g a l, weilder Bernstein , dem damaligen Begriff gemäß, dem Orden,als Grundherrn von Preußen, angehörte, In denJahren 1626 bis 1636, als die Schweden im Besitz desPreußischen Strandes waren, wurde von ihnen vielBernstein daselbst gesammelt, bis in der Folge der Kö-»ig von Preußen die Aufsuchung des Bernsteins, akSein, ihm zugehöriges Recht ansähe, und solche unter dieAufsicht dazu bestimmter Beamten setzte. Seinen höch-sten Werth hatte der Bernstein gegen das Jahr 1534,um welche Zeit derselbe von den Arbeitern halb nackendausgefischet, und als Regal dem Könige von Schweden ,und den Herzögen von Preußen und Pommern abgeli«-sert wurde, die ihn an die Kaufleute 'von Danzig ver-handelten, durch welche derselbe nun durch die ganzeWelt debitirt wurde. — Vormals betrug der bäare Er-trag des Ostpreußischen Bernsteins etwa 20 000 Rthlr.,späterhin stieg die Summe auf 24 ocio Rthlr. Da aberin spätern Zeiten die Mass- deS gewonnenen Bernsteinsimmer mehr abgenommen hat, so hat man die Ein-künfte von selbigem nur auf r6 bis i8,o<xr Rthlr. be-rechnet. Seit der 189z edirten Generalstrond- undBernstrinordnung hpt man den Bernstein in verschiedeneClassen, nach Beschaffenheit sesner Größe und seines An-sehens, eingetheilt. — Im Jahre 1576 wurde einStück am Funkenhäger Strande zu Colbrrg ge-