tzz Bogenclavier
wen verfertigt. Bei den Römern waren die Bogen-schützen gemeiniglich nur Fußvölker. Sie bedienten sichaber deS Bogens nicht in'der Schlacht, ob sie ihn gleichzu gebrauchen wußten. Bei den Morgenländernführten gewöhnlich nur die Fußvölker den Bogen, beiden Part Hern aber auch die Reiterei. Bei den Grie-chen war der Bogen ebenfalls sehr im Gebrauch. Nacheinigen warmer eine Erfindung des Apollo, und vonihm lernten zuerst die Ersten fer den Gebrauch desBogens, die auch darin so geschickt wurden, daß mandie cretcnsischen Bogen noch in spätern Zeiten höher, alsalle übrigen Arten in Griechenland schätzte. Nach an-dern war Perses, der Sohn d->.s Perseus, der Erfin-der des Bogens; wieder andere nennen als solchen Ju-piters Sohn, Scytes, den Stammvater der Scyten.Ueberhaupt wurden auch die Stylen für sehr geschickteBogenschützen gehalten, und die Gri?chen ließen oft ihrevornehmsten und edelsten Jünglinge von ihnen in dieserKunst unterrichten. Der scytischexogen unterschiedsich von "andern durch sejne-sAümmung, die so groß war,daß sie die Gestalt eines halben Mondes, oder halben Cir--kels hatte. Die Griechen schmückten ihre Bogen oft mitSilber und Gold, daher der Beiname des Apollo:
Potker Archaol. II, 82- — Funkerneues Realschullex. I. 506.
Bogenclavier. (Orchestrino. 3. B. 189 ) Joh.Ehr. Hübn er, Fortepianomacher aus Narva , und derMusiker Pouleau, die beide in Moskau lebten, habenschon vor 1801 eines der glänzendsten Instrumente die-ser Art zu Stande gebracht, und. eS LIsvscin Iiarino- .nic^us oder Orciasstriws genannt. — AllgeiN. musi'kal.Zeit 1801. N. 46. — Busch Almanach. VII. 466.Schon vor 1795 hatte Herr von Meyer zu Knsnowein neues Bogenclavier erfunden. Journ, s, Fabr. ».