Dachdecken
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hervorragende Theil des Daches war nicht selten mitBildsäulen geziert, wenigstens das Frontispice. — Bei! den Römern hatten die Dächer der Wohngebäude ein«flache Erhöhung; wie noch jetzt die italienischen Wohn«
- Häuser. Sie scheinen unsren Walmdächern ähnlich gewe-sen zu seyn, und in den altern Zeiten keine Giebel ge-habt zu haben, welche Verzierung man nur den Tempeln.zugeben pflegte, Cäsars Haus hatte einen Giebel»welches man. für die größte Ehre .rechnete, und als eineVorbedeutung seiner künftigen Vergötterung ansah«.. . DerSims, worauf das Dach ruhete, war bisweilen von ge-brannter Erde, und so eingerichtet, daß die Traufe durchLöcher, die in gewissen-Entfernungen angebracht waren,ablaufen konnte; in schlechten Häusern aber bestand dieTraufe insgemein aus Brettern. Bisweilen wurden dirDächer gerade angelegt, und ganz flach gemacht, um ei-nen Platz zu haben, auf welchem man bei gutem Wet-ter sich aushalten konnte. Auf solchen Dächern befandensich oft Gärte», worin Obstbäume und andere Bäumegepflanzt waren. Wie aber diese Dächer zubereitet gewe-sen, um ohne Schaden Gärten darauf anzulegen, .dar-über geben die Schriftsteller, welche dieser Garten erwäh-nen, keine Nachricht. —Funke neues Realschullex,V. 544. — Die gebrochenen Dächer sind von demfranzösischen Baumeister Man sard erfunden, und wer-den daher wits ä Is IVlsrwaräs genannt. Wolf Math.Lex. 487. -
Dach decken. Eine Erfindung, die Häuser, mit Terrassenvon nie verrostendem Eisenbleche zu decken, ist im Leipz.Jntell. Bl. 1786. S. »67 befindlich.
Dachfenster. Eine neue Art von Ziegelerde, welches auSeinem einzigen Stücke besteht, und nicht nur das Ge-wände d,S Fensters, nebst einem verhältnißmäßigen Stückedes Dachs, sondern auch dir zu beiden Seiten nöthigen