Federwage r6r
Federnschneider s. Federzange. Th. I. S. 388. Dergl.Magaz. all, neuen Erf. III. zz.
Federwage, eine neue — hat I. G. Prasse erfun»den. — Geißler Beschr. v. Jnstrum. II. 122.
Fegefeuer. (1. B. 368.) Nach den Grundsätzen der r§-wisch - katholischen Kirche, ein Ort, naht bei der Höl-le, für die, welche in ihrem Leben her Sünde wegen,noch nicht genug gezüchtigt sind, und also im Fe-gefeuer die rückständige Pein leiden, bis ihnen die nochLebenden, mit. vielen Seelrkiessen.zu Hülfe kom-men-, und sie aus dieser Quaal erretten. — Im X.Jahrh, ist diese Lehre in der lateinischen Kirche völligeingeführt, und endlich aus den florenlinischen und trl-dentinischen Concilien bei den Römischkarholischen zu ei-nem Glaubensartikel gemacht. — Mehlig Kirch, u.Ketz. Lex. I. 647.
Fehrbellingsthaker, ein Brandenburgischer Siegestha,ler, den Kuhrsürst Friedrich Wilhelm I. »675 nachder Schlacht bei Fehrbellin prägen ließ. Bon schwedischerSeite wurde dieser Thaler heimlich eingewechselt und ein»geschmolzen. Als dies der Kuhrsürst erfuhr, ließ er ihnwir neuen Stempeln nochmals nachprägen. -- Schel-
lenberg Handlex. I. 282.
Feile. (i.B. 369.) Eine Maschine zur schnellern undbessern Verfertigung der Feilen, Hat der Engländer Wil»liam Nicholson erfunden. — Magaz. all. neuenErf. V. izg. — Eine neue Maschine, womit ein A!Hddie feinsten Feilen aller Art verfertigen kann, hat H. E.W. Breit Haupt beschrieben, — Das. VIU. 356.—Eine dergleichen Maschine hat aber auch schon Brächetim Jahre 1756, eine andere Klingerk vor 1789, eineandere der Sttaßburger Großuhrmachcr, Meydaum,um 1770. und noch eine anh°»rt weil-srührrder FranzoseGuxxl. B.