rS-r Felddreschmaschine
Fardouel vor 1735 erfunden. — Rosenthal Lite.rat. d. Techno!. 134.
Felddreschm aschine. Eine neue fahrbare Zelt - undFelddreschmaschine hat der Prediger Peßler zu Webt»lenstedt und Vecheldte erfunden. R,eichsanzeig. 1800.
N. 9.
Feldmeßinstrument. Ein zum Feldmesscn bequem ein-gerichtetes Instrument, hat der Herzogt. Mscklenb. Strel.Forst-Ingenieur Dräsecke bekannt gemacht. — BuschAlmanach. IN. 22z. '
Ftlloplastik. (Bildnerei'aus Kork .) Vor ohngefäbr 40Jahren verfiel ein Künstler in Rom auf die glücklicheIdee, Abbildungen alter Denkmäler aus geschnittenemKork zu verfertigen, und der verstorbene KunsthändlerR ost in Leipzig erwähnt dergleichen in seinen KunstoSa«chen - Verzeichnissen. Späterhin, und zwar etwa seit soJahren hat der Hofofsiciant des damaligen EoadjutorSvonDalberg, Mey zu Erfurt , diese Kunst fast zurhöchsten Vollkommenheit gebracht. Wieland neuer deut-schet Merkur iZoo. N. 4. — Busch Almanach. III.458. V. 402.
Fenster. (2. B. 47.) Bei den Römern siel das Lichtdurch bloße Oeffnungen in den Mauern in das Haus.Sie wurden mit zwei Flügeln von Holz, und bisweilenmit einem Vorhänge verwahrt. Bisweilen wurde einNetz vor dieselben gezogen; und manchmal beschatteteman sie mit Vorhängen. Unter den ersten Kaisernwachte man die Fenster von einem gewissen durchsichtigenStein, den man zuerst in Spanien , und nachher in Ey-,pern, Haypadocien, Sicilien und Afrika fand. Mankonnte ihn, wie Schiefer, in dünne ^Blatter spalten, vondenen aber keines über 5 Fuß lang war. Es ist dies^ LüL sogenannte Frültendis, oder Marienglas, dasin der Folg« auch z» andern Arbeiten verbraucht ist.