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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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r/8 Fuß, Schuh

schmolzen hatt». Alle diese Versuche wurden von O.Wallson wiederholt» wobei dieser zugleich, fand, daßdie Entzündung des Weingeistes erfolgte, wenn eine elek-tristrte Person denselben hielt, und eine uneleklrisirte denFinger daran brachte. Die Entdeckung der LcidnerFlasche (s. diese) wurde bald darauf ein Mittel, weitstärkere Funken' hervorzubringen, als der Fünfen dereinfachen Elektricität zu thun vermögend ist. Geh-ler. II. ZZg. Fischer. II. 575.

Fuß, Schuh. Das zur Messung gerader Linien ange-nommene Maaß, aus dessen Zusammensetzungen undEintheilungen alle übrige Längenmaaße entspringen.Vom menschlichen Körper haben schon die Allen die Be.ßimmungen ihrer Maaße entlehnt, daher ihre xsäsr,äigiti; cuditus etc. Aber wie unrichtig die älterndeutschen Feldmesser dabei zu Werke gegangen sind, siehtman aus Köbels Geometrey, Frkss ,534.4. S, 4.---Fuß war schon der Name eines bei den Alten sehrgewvhn'lichen LängenmaaßeS, das aber in verschiedenenGegenden von verschiedener Länge war. In den metro-logischen Tafeln von Grosse, finden sich Angaben dar-über, die man auch in Funke's neuem Realschullex.IV. 265. liesst. Wegen der unangenehmen Verschie-denheit der Länge» die bei diesem Maaße obwaltet, hatman von Zeit zu Zeit Vorschläge gethan, ein ganz all-gemeines Fußmaaß einzuführen, wovon man bei Weid-ler (Oisr. äs novu rrisnrura corporurrr univsrrsliWitsb. 1727,) hinlängliche Nachricht findet. EinDerzeichniß der bekanntesten Fußmaaße, mit dem pariserverglichen, liefert aus den besten Schriftstellern Maperim gründlichen und ausführlichen Unterricht d. prakt.Geometrie. Gött. 1777. Von den Zußmaaßen derAlren handeln SnelliuS, Riccioli, ElsenscbMid(1703) und Ardubsoot (1727). wlstrolügis ü