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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Gold

Jssebonen, als nordwärts über die kleine Ducharey hinaus,gegen den Altai zu. wotmten); ein See aut der InselEeraunis an der Nordküste des tingitanischen oder westli-chen Mauritaniens (Marv'cko), aus dessen SchlammeGoldsand von Jungfrauen durch Federn, "die mit Pechbeschmiert waren, gezogen wurde. Das Gold, für wel»ches die westafrikanischen Wilden, außerhalb der herkuli-schen Säulen, Waaren von den Karthagern eintauschten,bestand höchst, wahrscheinlich auch aus Goldsand. VonSpanien endlich sagt Stkabo, daß daselbst nicht nurdie Flüsse Gold mit sich führten, sondern daß auchtrockne Flächen goldhaltig wären; nur sehe man denGoldstaub nicht eher, als bis man das Erdreich befeuch-tet hätte. Ggtterer. I. 207. f.— Ueber die Festig-keit des Goldes haben Muschenbroek u. a. Versucheangestellt. Nach Muschenbroek s Versuchen konnteeine Goldstange von i/ro rheinl. Zoll Dicke, Zoo Pfundtragen; und nach Sickings Versuchen zerriß ei» Gold-faden von Linien Dicke nnd 2 Fuß Länge, von

16 Pfund 9 Unzen 4 Quentchen bo Gran franz. medic.Gewicht; und nach 7 andern Versuchen von 16 Pfund6 Unzen 4z z/7 Gran. — Versuche von Kunkel,Robert Boyle und Gasso Claväus, welche darGold Monate lang in einem Flusse im Glasofen erhiel-ten, beweisen, daß beim Schmelzen des Goldes nichtsvon Rauch aufsteigt, und daß es in der Hitz^ weder amGewicht« noch in seinen übrigen Eigenschaften verändertwird. Doch hat Homberg 1702 die Verflüchtigungdes Goldes im Brennpunkte des großen TschirnhausischtnBrennspiegels wahrgenommen, und zugleich behauptet,das Gold in ein violettes Glas verwandelt zu haben.In neuern Zeiten hat Ma quer. diese Versuche mit ebendem Brennglase wieder angestellt, und gefunden, daßaus dem, im Brennpunkte liegenden Golde ein Rauch