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der Grube ebne Taqewasser und Wasserrad zu heben , hatJoh. Ernst Melz er erfunden. Das.>99.
Grünedonnerstag, ist vom Pabst Leo im Jahre 6yszum jährlichen Gedächtniß der Einsetzung des Abendmahlszu feyern gestiftet worden. Ueber den Ursprung der Be-nennung ist man nicht einig. Mehlig Kirch, u. Ketz.Lex. I. 722.
Grund Linien- Vermessungskette, hat der Berg-weckanikus St aber in Fceyberg erfunden. Dess. Be«schr. «.vollst. Apvaraks zu ökonvm. Vermess. rc. Lpz. 1801.
Guajak- (2. B. 82«) Franciscus Delgado, einspanischer Priester, der 2Z Jahr lang die venerischeKrankheit gehabt hatte, und endlich im I. 1526 durchdas Guajakdecoct geheilt wurde, versichert, daß der Gua-^ja? in Spanien 1508, und in Italien 1517 zuerst b«-^kannl geworden sey. — Girtanner üb. d. vener,Krankh. II. 8Z.
G ü t d eng r 0 sch en s. Thaler.
Guinee, eine englische Goldmünze seit 1662. Der Na-me ist von Guinea hergenommen, weil die ersten un-ter Carl II. aus dem Golde geprägt wurden, welches,die Engländer aus Guinea in Afrika holten.—- SHel-len derg Handlex. I. ZZ4.
Gürtel. (2. B. 8z.) Bei den Griechen und Römern wa-ren bi- Gürtel sehr gebräuchlich, und um so nöthiger,da ihre Kleidung sehr. weit war. Sowohl Manns-, alsFrauenspersonen bedienten sich' desselben, und man hieltes für schön, wenn man den Wuchs der rechten Seite,vermittelst des Gürtels um eine Handhoch erhohere, sodaß der Kuß unten nicht bedeckt wurde. Keinen Gürtelzu kragen, und den Rock hängen zu lassen, galt für Lie-derlichkeit. Besonders durfte kein Soldat ohne Gürtelerscheinen, und der größte Schimpf für ihn war «S,wenn ihm der Gürtel abgenommen wurde. Den Römern