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Gummi, elastisches
diente der Gürtel auch statt einer Börse, worin sie ihrGeld trugen. Adams röm. Alterth. 758. — Funkeneues Realschullex. I. 827.
Gummi, elastisches, (2. B. 84.) ist auch unter demNamen Eaoutchouc, Ca huhu, bekannt. De laCondamine, der in den Jahren 1735 bis 1743 immittäglichen Amerika reiste, lernte es an den Ufern desAmazonenflusses kennen, und schickte 1736 zuerst eineParlhie davon an die Akad. d. W. zu Paris , wobei erzugleich berichtete, daß die Einwohner an diesem Flusseden Baum. woraus- wenn man Einschnitte in denselbenmachte, dieser Saft fliösse, NUevs, die Spanier aber7 äv 6 nennten, und daß man im Lande Fackeln und Fla,scheu zu Trinkgeschirren daraus verfertigte. Bon allendiesem erfuhr man vor 1749 nichts, als zu welcher Zeitdie Neisebeschreibung des de la Eondamine erst in dleAbhandl- der Königl. Societät der Wissenschaften einge-rückt wurde. Nachher entdeckte ein Franzose, Freneau,im Jahre 1743 in den Wäldern von Eayenne diesenBaum wieder, .und lieferte in den Paris . Abhandl. derKönigl. Societ. d. W. von 1751 eine Beschreibung undAbbildung davon. -Endlich gab Aübtet 1774 eine ge-nauere Beschreibung und Zeichnung davon.. — ^rnolääuliaans ckiss, äs kssins sls-ties Laisnnsnsi, Irsj.sä kdsii. 1780. — Sammt. z. Phys. u. N. G. H.680. — Eine neue Art davon hat v. Humboldt inAmerika , in den Morästen des Javiragebirges entdeckt,welches Dapiche (Dapitsche), oder ZapiS genanntwird. Es ist eine weiße, schwammigte Masse, die manunter den Wurzeln der Bäume Jacia und Curvara,welche neue Gattungen zu seyn scheinen, findet. Der'Saft dieser Bäume ist eine sehr wässerige Milch, es scheintaber eine Krankheit für sie zu seyn, wenn sie dieser. Sästdurch die Wurzel« verlieren, denn der Baum stirbt da«