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Hefnndel
richtete Maschine» Flachs und Hanf zu hecheln, und zugleicher Zeit das Werg zu krempeln, hat Thom. Port«hvuse, Flachsspinnec in der Grafschaft Durham. er-funden. — Magaz. all, neuen Erf. VI. 69. —Eine wichtige Verbesserung dieses Werkzeugs, hat der,Bayersche Künstler Joseph Tlapa r8rr erfunden. —Nationalzeit. d. Deutsch . i8n. S. 86g.
Heft nadel. Eine bessere Einrichtung derselben, wobei diezu starke Krümmung verworfen, und die halbe Kreissormempfohlen,' die drenckige Form für nachtheilig gehalten,und die zweischneidige Spitze angewandt wird, hatBoyer erfunden. — Busch Almanach. VII. 251.
Heiden, Heidenthum. Die Kinderbegriffe der erstenMenschen von Gott, waren von der Art, daß sie mitder Zeit eben so leicht verschlimmert» als veredeltwerden konnten. Von den beiden rohen Vorstellungen:daß Gott alles selbst unmittelbar in der Welt be-wirke, und Laß er» wenn er an einem Orte zuge-gen seyn wolle, sich dahin persönlich begebenmüsse, war nur Ein Schritt bis zur Vielgötterei.Und diesen Schritt that man sehr frühzeitig. Jederhoffte von seinem Opfer und Gebet, eigennützig, nurHülfe und Segen für sein besonderes Gewerbe; derHirte machte Gott zum Hirtengott, der Felvbauer zumFeldgott, der Krieger zum Kriegsgott rc. Und um nunseinen Gott immer recht nahe und sichtbar vor Augen zuhaben, machte er sich von ihm ein Gottesbild, sogut «r's konnte. Lange Zeit dachte man sich dennoch beiso einem Bilde keinen andern Gott, als den wahren,den Schöpfer und Regierer des Himmels und der Erde.Aber aus dem bloßen, unschuldig scheinenden, wenigstensgut gemeinten Bilderdienste, entstand leider in derFolge unvermerkt Vielgötterei selbst, insonderheitnachdem mehrere Familien, mehrere Stamme oder Völ-