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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Heiden, Heidenchum

kerschaften, zu einem einzigen kleinern oder großer« Volke)oder Staate, vereinigt wurden. Denn da machte manallmählig gleichsam eine Nationalversammlungvon Götzenbildern,' aus den Beiträgen meistensnur verschiedentlich geformter, aber bald für wesentlichVerschieden gehaltener Gottesbilder der einzelnen Familienund Stämme in einem und eben demselben Lande. Dieswar gewöhnlich der Ursprung der Landes- und Natio-nal gött er, die man gemeiniglich auch nach der Würdeder Stämme oder der Bilder, selbst dergestalt einanderuntergeordnet hat, daß einer darunter fhr den höch-sten gehalten wurde. Zuweilen nahm man hierzu auchdie Idee von der Hofverfassung des Staats mit zuHülfe, die man ganz in den Himmel versetzte, so daßman sich den Herrn des Himmels von Untergötlern,so wie den Herrn deS Landes von Hofleuten, um-geben und bedient vorstellte. Aus der hebräische»Sagengeschichte erhellet deutlich und zuverlässig, daßschon gegen das Ende des zweiten Jahrtau-sends, seit der Menschenschöpfung, Heiden in derWell waren. Ohne Zweifel ist das Heidenthum i»manchen Gegenden noch älter, und vielleicht muß mandessen Ursprung gar bis über die Zeiten der Sündfluthinaussetzen. Das erste Land, in welchem, den hebräi-schen Sagen zufolge, Heiden lebten, war Nord-Me-sopotamien , wo die Nord - Ehaldäer wohnten. SelbstAbrahams Vorfahren und Anverwandte dienten indiesem Lande fremden Göttern, wozu sie allem Ansehennach, von den Nord-Ehaldäern verleitet worden sind.Als Heidenlander werden in den hebräischen Sagenfolgende beschrieben: a) Nord-Mesopotamien, wo-von so eben geredet ist; 2) Canaan, wo man für die.Götter Bildsäulen, Altäre und Haine, aber Wahlschein,lich noch keine Tempel hatte; 3) Arabien, und wen»