326. Hölzerne Siedegefäße
Hölzerne Siedegefäße.. Eine neue Methode, in köl,zernen Gefäßen zu sieden, und die Abdampfung durchRöhrschaufeln zu beschleunigen, hat der Pros. Lampg»dius in Feeyberg erfunden. — Magaz. all. neuenErs. IV. zi6.
Hörner, daraus Trinkgeschirre gemacht, s. B-cher.
Hofgeißmarscher Sauerbrunnen. Der Tcinkbruü,nen ist 1639, und der neue Badebrunnen 1731 entdeckt,der alte aber schon über aoo Jahre bekannt gewesen. —Zückert Gesundbr. 693.
Hofmeister. Dergleichen gab es schon in den allerälte,sten Zeiten. Pstiphar war Hofmeister am Hase desKönigs Pharao , l. B. Mos. 37. 36. Ahisar, Hof,Meister bei Salomo. 1. B. d. Kön. 4, 6. Obadja bei Ahab. Das. 18, 3. Eliakim bei Hiskia . 2. B.d. Kön. 18, 18 Nebusaradan bei Nebucadnezar.Das. 25, 8. J-nathan bei David, i, Ehron. 28,Z2. u. s. w.
Hoheit. (lüsIsituZo). Diesen Titel gebrauchen Könige undKaiser, wenn sie von sich selbst.reden, scbsn seil Ottodes Großen Zeiten. — Gatterer Dlp om. 3-zg.
Holz, geriebenes. Zwei Künstler zu Berlin . Schwitz-ky und Menke, haben schon seit langer als zo Jahren,im Stillen Versuche gemacht, aus zerriebenem Holze einenTeig zu bereiten, der sich in Formen drücken, und zurBildung verschiedener Figuren gebrauchen lassen könne.Seit i8ro ist es den Künstlern gelungen, einen solchenHölzteig darzustellen, der Feinheit mit Festigkeit verbin-det. Das Holz der besten inländischen Holzarten wirdfein zu Staub zermalmt und mit etwas Bindendem ver-setzt, irnd so in Gipsformen gedrückt, wo er in 24 Stun-den erkältet. Zuerst wurhe der Teig zu allerhand..arti-gen Spielsacken angewendet. Eine weitere Anwendungwar zu Aimmerverzieruvgm und Hausgeräkhe, als: Blu-
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