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24s -Jude, ewiger
bedeutet, durch dessen Blasung das hebräische Jubeljahram 10. Oktober angekündigt wurde. Andere leiten esvom syrischen Worte Jabal her, welches succediren heißt,weil in diesem Jahre jeder wieder in die Äecker seinerVorfahren succedirte. — Michaelis mosaisches Recht.II. 8- 73 - " Kohne Handb. f. Kalenderbes. 222.Jude, ewiger. Die Fabel vom ewigen Juden, dersogar Joseph heißen soll, ist im Jahre 1229 entstan-den. — Mehlig Kirch. u. K«tz. Lex. I. 8»8. Las-NUAS brist äss stuiks. IX. 22,
»den, bekommen Ohrfeigen, s. Okrfeige. z. B. 181.»den, erhalten Maulschellen, s. Maulschelle.
»den-Siegel, sind uralt. (s.Siegel.) Auch nach ihrerTrennung, ohnerachtet sie keinen besondern Staat mehrausmachten, haben dir Juden öffentliche Siegel gebraucht.So verordnete z. B. der König Philipp August vonFrankreich, daß in einer jeden französischen und normän»«ischen Stadt 2 beeidigte Männer angestellt werden soll-ten, die die Siegel der Juden verwahren, und ihreContracte/ und andere Vergleiche damit besiegeln sollten.Aber im I. 122z hat Ludwig VIH. den Juden dasSiegelrecht genommen. — Gatterer Diplom, gc,?.Judengroschen, Judenhut, Judenkopf; eine allesächsische Münze, welche Kuhrf. Friedrich der Sansl-mülhige 1444 in Freydrrg und Zwickau prägen ließ.Sie haben den Namen von der aus der Rückseite befind-lichen Figur, die mit einem Lrödeljuden viel AehniicheShatte. — Schelienberg Hckndlex. I. 44F.
Jüdischer, Leibarzt. Der erste Jude-, vcr von einemchristlichen Fürsten zum Leibarzt angenommen worden,war Aedekias. Leibarzt Kaisers Ludwigs des F-r.ow-men. Die Geistlichen schrieen ihn aber auch dafür lils ei-nen Erzzauberer aus, und behaupteten, daß er einstens inGegenwart des Hofes, ein ganzes Fuder Heu, '^mmt