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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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König, Königreich 259

Assyrien, dessen Hauptstadt Rinive war. ll. B. Mas.,10, 8 12. Ader hier wird nicht gemeldet, daß er einKönigreich gestiftet Habs. Er bauete in Assyriens da-hin er, wegen Nimrods Herrschsucht gezogen war, 4Städte. Weiter meidet die Sagengeschichte wenigstensnickls. Im Jahre 590 nach der Sundflut, wurde daSassyrische Reich van Ninus erobert, der g2 Jahrs re-gierte. Ihm folgte seine Gemahlin SemiramiS,(s weibliche Regierung) und dieser, ihr Sohn NiniaS,den einige für den förmlichen ersten Monarchen hallen.Andere hallen die Cgypter für die ersten Stifter der-monarchischen Regierungsform. Nach andern sollendie Phönicier die Königl. Würde sich zuerst angemaßtHaben. Im Allgemeinen muß man sagen, daß an-sässige Völker seit Nimrod von Königen regiert wur-den. Könige gab es in Egypten, in Elam, in Sia,gar, (d. i. in Dabylonien und Astesopotamien) in Ca,riaan, wahrscheinlich auch in Syrien z« Dämascus, ei-ner Stadt schon zu Abrahams Zeit, theils in Phöni-cier» zu Sidon , ferner im Thal Siddim,, ehe das rothrMeer entstand, in Jdumäa, im Philisterlande zu Gerar,in Arabien. Alle diese Königreiche, das von Egypten,von Elam unh von Singar ausgenommen, waren außer-ordentlich klein. Pharao allein zeigt sich schon umdiese Zeit in einer solchen Höhnt, daß man ihn mit ei-nem Könige in unsren Zeiten vergleichen kann. Voneiner Krönung der Könige findet man damals nochnichts. Anstatt der Krönung wurde den Königen einKönigliches Kleid angelegt, und mit einem Gürtelfestgebunden. So etwas mag auch in Egypten gewöhn-lich gewesen seyn, wo sogar der Großwesir Joseph ausähnliche Art investiret' wurde. In allen Königreichen,und selbst bei den Nomaden, die, nach der Weift der Ur-welt, von HauSvätern regiert wurden, war Erb>