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Leidner Vacuum rc.
Gebrauch soll von Solon, nach Einigen aber von Pe-rikles zuerst eingesührt^seyn; eigentlich aber entstander zur Zeit des persischen Krieges. Nachher ward er inganz Griechenland gewöhnlich. — In Rom sollen dieLeichenreden zuerst von Publicola zur Ehre seines Col»legen Brutus eingeführt seyn; aber man lobte dabeiden Verstorbenen gewöhnlich auf Kosten der Wahr-heit. Auch Frauenzimmern wurde, wegen ein oder desandern Verdienstes, vom Senat die Ehre einer Leichen-rede zckkrkannt. Nach Cicero ist Popilia die erste ge-wesen. der diese Ehre von ihrem Sohne Catulus er.wiesen worden, und nach Plutarch, hat Cäsar die Ge,wohnheit, Lobreden auf junge Matronen zu halten, beidem Tode seiner Frau. Cornelia, eingeführt. Nach.dieserZeit wurden junge und alte, verheirathele und un-verheicathete Frauenzimmer, mit Leichenreden beehrt. Un-ter Augustus kam die Gewohnheit auf, zum Lobe ei-ner und derselben Person, mehr als Eine Leichenrede undan verschiedenen Orten zu halten. Potter Archavl. II.44Z. — Adams röm. Alterth. 884. — Funkeneues Realschullex. III. 60.
Leidner Vacuum, Klei Hirsches Vacuum. Eine be.legte Flasche, aus welcher man die Lust ausziehen kann,um Erscheinungen des elektrischen Lichts im luftleerenRaume darzustellen. Diese Erfindung hat Hrnly ge-macht, uttl- die Franklinische Theorie der Elektricität da-durch zu erweisen. — Gehler. II. 872. — Fischer.H. 245. '
Leim. (2. B. Z46,) Einen Steinleiw, der sich im Was-ser nicht auflöst, hat M. Nils Brelin erfunden.Schwed. Ahh. I. 258.
Leinwand. (2. B. Z47, ) . Der Ingenieur und Mechavi-cus Desq ui new Hf.d in Dieppe , hat einen Ueberzugerfunden, Lein-warch: ,für Wasser und Luft undurchdring-