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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Linsengläser 28H

Noten, hat der Feuerwerker Bauer in Berlin 1806 er»funden. Busch Almanach. XII. 620.

Linnenpapier s. Lumpenpapier .

Linsengläser, (si B. z6z.) Äspler (geb. 1571, gest.i6Zo,) erklärte zuerst die Wirkung der Linsengläser, ausder verschiedenen Breckbarkeit der Lichrstrahlen, in ver»schiedenen Mitteln. Auch gab er zuerst die Ursach an,warum solche, welche in der Ferne gut, aber in derNähe undeutlich sehen, sich durch Convexgläser, hin»gegen die, welche in der Ferne undeutlich, in der Näheaber deutlich sehen, sich durch Concgvglaser helfenkönnen. Nachr. v. d. Leb. u. Erf. d. berühmt»Mathem. I. 159.

Liqueur. (2. B. 565.) Ein neues Abzieh-eug zur Verfer-tigung'und Vermehrung der feinsten Liqueurs, hat derHofschreiner Stöcke! in Schleitz erfunden. StocketSammt, nützl. Erf. Nürnb. 1802. 10. Abhandl.Eine neue Methode, in der Geschwindigkeit alle gang»bare Arten Liqueurs zu verfertigen, hat F. A. Geit»ner erfunden. Journ. s. Fabr. 1808. April. 415.

Litaney. (2. B. ZÜ5.) Einer Art von Luaney- bedienteman sich schon im IV. Jahrh., bei Processionen, wobeidas Volk barfuß zu gehen pflegte. Im V. Jahrh aberkamen die Litaneyen erst recht in Schwung, und eSwürde das Trisagium in dieselben eingerückt. Ineben diesem Jahrh, verordnete der Bischof Mammer»tus, insbesondere an den von ihm bestimmten Vertagen,Litaneyen zu singen. Auch soll im V. Jahrh. PetrusGnapheus die öffentlichen Litaneyen an die Heiligenund die Jungfrau >Maria aufgebracht haben. Im VI.Jahrh, faßte Gregor der Große die berühmte sieben-fache Litaney von 7 Chören ab, und brachte das, wozuGnapheus schon den Grund gelegt hatte, vollends zuStande, daß er die Anrufung der Heiligen in die Lita-