Band 
Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
Seite
294
JPEG-Download
 

2Y4 Mahlzeiten

Mahlzeiten, (z. B. 2Z.) Von den verschiedenen Ge-wohnheiten der Griechen und Römer bei ikren Gastmah,len und Mahlzeiten, vergl. Pvkler Archävl. II. 660.Funke neues Nealschullex. I. 12.

iVIsIum Oulseuni. So nannte Thomas Nanoo-nus (geb. 14Z4, gest. 1582) Pros. zu Padua , dievenerische Krankheit, weil sie, wie er behauptet, inder spanischen Provinz Gallicien zuerst entstanden sey.Girtanner üb. d. vener. Krankh. II. g6.

Mawlucke. Oft hört map in der Welt den Ausdruck:Das ist ein rechter Mamlucke, und die wenigsten,die über Mamlucken und Mamluckerei klagen,wissen den Ursprung dieser Benennung. Das WortMamlucke ist arabischen Ursprungs, und bedeutet im^Allgemeinen einen gekauften Knecht oder Sklaven.Insonderheit wurden die Soldaten von der Leibwache«welche Nodschemeddin Aynb, ein Sultan in Egyp-trn, errichtete, Mamlucken genannt, weil er dazu an-fangs junge Sklaven, aus d?m Volke der Aaptschacken,welche von den Mogoln, als Urberwindern dieses Volks,an Kaufleute waren verhandelt worden,, gekauft hatte.Diese Leibwache wurde aber in wenigen Jahren so mäch-tig, daß sie gegen ihren Herrn, ist dessen Kriegsdienstensie stand, sich empörte, und einer aus ihren Osficieren,Jbeg, den Sulla» Musfa, mit dem Beinamen elAschrof (der Edle) entsetzte, und sich 1254 auf den«gyptischen Thron erhob. Dies war die Stiftung desReichs der Mamlucken, das sich nachher noch vielweiter ausbreitete, sich über Eaypten, Syrien , Palästinaerstreckte, und, bis es der türkische Kaiser Selim I. imJahre 1517 übern Haufen warf. über drittehalb hundertJahre dauerte, eigentlich aber doch von treulosenLeuten, die es mit ihrem Regenten nicht gut weinten,und hinter seinem Rücken,, um ihres eignen Zumesse