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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Maulschelle

Die Beschreibung befindet sich in einer Schrift vsn 160z,weiche Broussonet 1785 hat Wiederaufleben lassen.Jacobson technol. Wörterb. VII. 32». LichtenbergMagaz. III. 4..S. 2»y.

Maulschelle. Man hatte vor Zeiten den Gebrauch, daßman den Juden zu gewissen Zeiten Maulschellen gab,damit ihnen das wieder vergolten werden mögte, wasihre Voreltern dem Heilande gethan. Wollten Sie die-ser Schmach entübrigt seyn, so mußten sie selbige mitGeld abkaufen. Der Jesuit Melch. Cornäus (geb.1598, gest. 1665) hat in seinem zu Frankfurt 1664herausgegebenen Hexaeinero Msriano, x>. Z40, denEinfall, daß der Gebrauch noch seyn, und alle Jahream, 17. August ein Jude eine Stunde lang vor derKirche stehen, und von einem Christen eine Maulschelle,so stark er sie geben könnte, einnehmen sollte. Meh-lig Kirch. u. Ketz, Lex. II. 448. ,

Maul wurfsfalle, die .den entscheidendsten Verzug vorden bisher bekannten Arten verdient, 'hak FriedrichEbert, ein Bauerssohn im Dorfe Götzenhain, ohnweitFrankfurt a. M., im Jahre 1803 erfunden. Reichs». anzeiger. 1803. N. 204.

May. Anfangs der dritte, nachher der fünfte Monat imrömischen Kalender, weil das Jahr zuerst mit dem März,hernach mit dem Januar anfing. Es ist ungewiß, wo-her die Benennung kommt. Einige leiten sie von dennmjoribus, so wie. den Junius von den juuioribur,andere von der Göttin Maja, oder dem Gölte MajuSher. Adams röm. Altert!). 595. Funke neuesRealschullex. III. 406. Köhne Handb, f. Kalender-besitz. 127. 128-

Maxd'or, eine Bayerscke Goldmünze, welche der Kühr»fürst Maximilian Emanuel 1730 zuerst prägenließ. Schellenberg Handlex. II. zz.