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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Zi6 Mönchsstegel

drosss,^ hat Job. Gualbert, ein Benedictiner-Abt beiFlorenz rozo gestiftet. Das. II. 774. 845 -

Der Orden der Ursaliner, oder Ursuliner, denAngelus de Bresse in Italien gestiftet hatte, istvom Pabst Gregor XII . 1372 bestätigt. Das. III. 596.

Der Orden der Wilhelmiten ist im XII. Jahrh,von Wilhelm, einem Grafen von Poitou, gestiftet,von ^Iob. Bonus aus Mantua , um das Ende des-vorigen Jahrhunderts erneuert, (daher der Name Sam-boniten, kratrss boni) und zu Anfange.des XI!!.Jahrh, vom Pabst Jnnocentius III. nach der Regeldes H. Augustins recht in Ordnung gebracht, daherder Name Augustiner'Eremiten. Dieser Orden istdeswegen merkwürdig, weil, wie schon oben angeführt ist,auS ihm O. Luther war. Das. II. 1076.

Mönchssiegel. Mönche, welche ein besonderes Amt imKloster verwalteten, wie die Kellermeister, die Verwal-ter rc. führten Siegel seit dem XIII. Jahrh.; hingegenbloße Mönche, auch wenn sie von adlicher Herkunft wa-ren, erst seit dem Ende des XIII. Jahrhunderts. —Gatterer Diplom. 325.

Mörser, (z. B. 81.) eine Art groben Geschützes, worausdie Bomben geworfen werden, s. Bombe. Dir Franzo-sen haben sich der Mörser und Bomben nicht eher, als1634 bei der Belagerung von La Motte in Lothringen ,bedient. Ho per Gesch. d. Kriegst. I. 416. — Diehölzernen Feuermörser erfand Christoph Friedrichv. Geisler zu Dünkirchen 1677 und Georg Schrei-ber erfand noch eine andere Art derselben. AndreasGärtner erfand leinwandene, und der Obrist Friedr.Gerkant stroherne Mörser. Fabric. III. 1041. —Die sogenannten Rebhühnermörser, und die Mörsermit kegelförmigen Kammern, die in der Folgebei der sächsischen Artillerie eingeführt wurden, wurdrn