Mörser
Zl?
von einem Florentiner, Namens Petri, in Paris er-funden, und erstere vorzüglich bei der Vertheidigung vonBouchain 1702, so wie in der Belagerung von Lille 170g gebraucht. Hoyer a. a. O. II. 26. f. — DieGeschwindmörser erfand Georg Winter zu Augs-burg 174z. v. Sretten Augsb . I. 256. Vergl.
> Busch Handb. d. Erf. IX. zsz.
Mörser, worin man Reiß stößt, erfanden in China D>n,f 0 ng, und Tche»tsiang. Goguet. IU. 274.Mörtel. Erfindungen von Mörteln verschiedener Art fin-det man in Busch Handb. d. Erf. IX. zzz.Mohnkopf. (kaxav. ulk. Kort. K,.) Daß der, aus ge»ritzten Mohnköpfen herauSschwitzende Saft, auf eine,durch einen Insektenstich verwundete Stelle gelegt, denSchmerz in 2 Minuten hob, und daß eben dieser Saftin beide Schlafen gerieben, die beste Wirkung bei Zahn-schmerzen äußerte, hat O. Weih« entdeckt. KühnAnnal . d. Arzneimittel!. Ik n8.
Mohnmühle, den Mohn oder Magsaamen aus denKapseln zu bringen, hat der Bäcker Fischer in Erfurt erfunden. — Busch Almanach. II. 56g. f.onarchie s. König.
ondsinsterniß. (3. B. 87 ) Nach Plutarch hatAnaxagoras die Ursach der Mondfinsternisse zuersterklärt. — Nachr, v. d. Leb. u. Erf. d. berühmt. Ma-then,. I. >5.
Mondlicht. Wilson wollte (in den Jahren 1779 —1783) gefunden haben, daß das Mondlicht die Faulnissbeschleunige; indessen ist späterhin keine Bestätigung die-ser angeblichen Wahrnehmung bekannt geworden. —Kastn er deutsch. Gewerbssr. I. 175.
Mondvulkane. Der erste, der den Einfall hatt«, daß«S auch feuerspeyende Berge im Monde geben könne,' war der Rathsherr in Danziz, Joh. Hevrl, der 1654