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ligsr Sitte, zum Trunk und Essen, mit dem Zuruf,daß heute blauer Fraßmonrag sey. Diese Nationalst«?,die nur Fastnachtslustbarksit seyn sollte^ dehnte sich bald aufalle Wochen, auch außer der Fastenzeit» aus, und dieMeister waren desto nachgiebiger, weil ihnen ebenfallsein zweiter Ruhetag behaglich war. Davon entstand dasSprichwort: Der Montag ist des Sonntags Bruder.—Privilegirte Erf. Zeitungsbl. des Courier u.St aatsbothen. r8ro. N. 59. Jablonsky allg.L-x. Art. Montag»
Moormaschine, Moirmaschine; eine Maschine, diedazu bestimmt ist, dem starken seidnen Zeuge, den manMoor nennt, das stämmige Ansehen zu geben, oderdas sogenannte Wässerige auf seiner Oberfläche mitzuthei-len, haben die Engländer zuerst erfunden, die auch dasWoiriren der seidenen Tücher erdachten. Der MoirirerMassono, der durch Vorschub des StaatsministecS,Freiherr» von der Horst, diese Maschine in Englandeopiirte, und das Moiriren erlernte, führte diese Kunstzuerst in den Brandenburgischen Landern ein. Jakob-son technol. Wärterb. IN. 8z.
Moos . Aus dem Moose ein Gummi zu ziehen, dasgleich dem Srnegalischen in Fabriken und bei Farben an-wendbar ist, hat der Lord Dundonald in Schottland erfunden. — Zourn. s. Fabr. 1804. April. 299.
Moos, isländisches, (z. B. 9z.)- Gehört unter dieMittel, die schon den Alten bekannt gewesen. Auch Va-lerius Cordus (geb. rgiZ, gest. 1544), der sich vor-züglich auf die Botanik legte, und zu dem Ende dievornehmsten Berge in Deutschland rc. besuchte, wußteschon vom isländischen Moose.— Mellin Mat. med.
— Eine Methode, daraus eine Gattung BrodLzu backen, welches in den nördlichen russischen Gegendenzur Zeit des GetraidemangelS zu gebrauchen, hat der