Band 
Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
Seite
331
JPEG-Download
 

Neger

ZZr

lichen Knochens verloren» ohne daß er eS merkt, dennder neuerzeugte Knochencylinder erseht das abgestorbeneStück, welches in diesem Cylinder eingeschlossen liegt.Dieser Krankheit hat Ruysch zuerst gedacht. Nachherhaben Job und Mekren solche beschrieben, Trojahat durch Versuche bewiesen, daß man diese Krankheitnach Willkühr erregen kann, wenn man h.as Knochen-mark zerstört; und endlich hat David sie in einer eig-nen Abhandlung beschrieben. Bousselin hat 1780 dieGeschichte der Krankheit aus einander gesetzt, und die ihmvorgekommenen Fälle vollständig erzählt. Richterchir. Bibl. X. zzc>. Die Natur und Behandlungdieser Krankheit ist erst seit etwa zo Jahren genauer be»kaünt geworden. Loder Antbropol. 91.

Neger. (z. B. 144.) Ueber die Farbe der Haut der Ne-ger, deren Sitz und Ursach, haben Marcel l. Mulpighr^1665, Joh. Nic. Pechlin 1677, Alex. Littr« 1/02,Bernh. Siegfr. Albinus *757, Claud. Nic. leCat 1765, Pierre Barrer 1741, Joh. Fr. We-cke! 175z, Camper, Zimmermann, Blumen-bach, Hildebrand, Hunt er u. a. geschrieben. Ver-zrichniß der Schriften in Loders Anthropol. 67z. f.

Nelke. (Oiantkus, L.inn.) Wächst in Italien , Frankreich ,Oesterreich und in der Schweitz wild. Die Menge Va-rietäten (z. B. 145.) sind durch die Cultur entstanden.Ohngefähr rw Jahre 1739 wurden die ersten gelbe»Nelken gebauet. Zwanzig Jahre nachher kamen dieersten aschgrauen Farbenblumen, die gelbgrauenFeuerfare, die aschgrauen Bizarden und Picotten, diekupferfarbenen und die weißen englischen Band-blumen zum Vorschein. Im Jahre 177Z siel die erstegelbe Nelke aus Saamen. Rudolphi Nelkentheorie.§. Der erste Erzieher der gelbbraunen Nelke,war Joh, Frredr. Fritzsche» der als Kunstmahler