ZZ6 Nierenstein
zurrst beschrieben. Z. C. W. Möhsen Beschr. e. Berl.Medaillensamml. I. 26.
Nierenstein. Den Schnitt des Nierensteins -hat FranzRousset im XVI. Jahrh, schon für möglich.gehalten.Fabric. III. 567.
Niesen s. Husten:
Niesewurz. Der Wahrsager und Arzt Melampus,der ohngefähr um, 2705, lebte, gebrauchte sie zuerst inder Arzneikunst, um Wahnsinnige damit zu heilen, da-her sie den Namen Melampodium bekam. Fabric.II. 8r.
Miko la usgeschenke. Bekanntlich ist an manchen Ortendie Gewohnheit, den Kindern am Abend vor dem Niko.lauslage, den 6. December, Gaben zu ertheilen, aucheine besondere Ärt von kleinem Backwerk verfertigen zulasten, und zu sagen: derNikolaus habe dies be.scheert.v Diese Gewohnheit gründet sich auf die Sage,daß Nikolaus, Bischof zu Patern« in Lycien , seitdem Jahre z-zz, als er erfahren hatte, daß «in armerWann seine z Töchter der Verführung habe aufopfernwollen, um sich und sie selbst im harten Winter zu er-nähren, diesem des Nachts einen' großen Beutel mit Geldin die Kgmlyer zum Fenster hineingeworfen hätte, wovoner die Töchter ehrlich ausstatten, und sein Auskommenhaben konnte. Diese z Töchter hätten bei ihrer Vsrhei«rathung dreifach geflochtene Semmeln gebacken und unterdie armen Kinder ausgetheilt. — Frauenzimmerka-lend er. Erf. 1757. S. 46. f.
Nimbus. So hieß der runde und strahlickte Schein, denman Christo und den Heiligen um das Haupt zu mah-len pflegt. Dies hat seinen Ursprung von den Egpplern,welche gkaubten, haß die Cirketsigur wegen ihrer Vollkom-menheit etwas göttliches in sich enthielte, und die daherihren Göttern dergleichen Cirkel um das Haupt zu legen