Oblaten, B.riefoblaten 541
Dor dem XU. Jahrh. hatte man weit größere Oblatenhei der Communion, die man nach geschehener Conseera-tion in so viele Stücke zu zerbrechen pflegte, als nachder Anzahl der Communscanten nöthig war. Dergleichengroße Oblaten waren schon im IV. Jahrh, gebräuchlich,von den Päbsten eingeführt, und vom P. Gregor d§mGroßen, Corona und Evrvllä genannt. Vor demIV. Jahrh, wurden beim heil. Abendmahle anfangs nur, ordentliche Brode gebraucht, so wie sie von den Christen, zum Gebrauch pflegten dargebracht zu .werdest. Woneben dieser Gewohnheit der ersten Christen hat dies Brodtden Namen der Oblaten erhalten, da sie selbst dcisBrgdt,wie-auch den Wein, zum Gebrauch des heil. Abendmahlsdarbrachten, und man also damals barg eb.ra chte sobla-ts) Symbola bei der Communion hatte.—ä.,,/rnär.Lokmlät äiss, äs vblstia suoliaristicis. — knAsI-ksrr äiss. äs xlsceot. orbleularib. s. ^sne- «rvtlkrri-stico. — Mehlig Kirch. u. Krtz. L:x, I!., 2zg, —-Sprach» u. Sittsnanzeig. d. Deutsch . 1817. S.-Z75.Oblaten, B ri e fob l atrn. (z. B. 168.) Eine neueMethode, solche zu machen, hat ein Ungenannter, dersich H. unterzeichnet hat, 1805 bekannt gemacht. —Journ. s. Fabr. 1305. März. 25z. Die Bereitunggeschiehet aus Hausenblase und -feinem Papier.Oblatensirgel. Ein mit einer rothen Oblate geregel-tes Schreiben vom Jahre aSoz, besitzt die Universitätzu Pesth in Ungarn . — Gatt-erer Diplom, rgs.Okssrvutor. Eine Benennung, die in der Zlstropomiesolchen Personen beigelegt wird, die sich mrt Beobachtungder Himmelskörper, und was dazu gehört, beschänigsn-Unler den Alten sind insonderheit Hipparchrrs, zwirscheu 168 und 12g vor Chr. Geb. und Plolomä- s. im II. Jahrh, berühmt. Nach, diesen sind im Ibei 'den Saracenen Albategnius; 1457 Usugh