Ostraeisrnus Zöz
die Knochen des Fötus, und auf die Ostsogonke aufmerk-sam wurde. Inder, seit Vesal vernachlässigten Ostes-logie haben sich: Jac. Duglas, Dav. Eorn. deCorcelles , Wilh. Chesetden (geb. r6g8, gest.1752), Jos. Weinbrecht (geb. 170s, gest. 1747)'Phil. Ad. Böhmer (geb. 1717, gest. 1789) u. a.hervorgethan. Der größte Zergliederer des XVIII. undvielleicht mehrerer Jahrhunderts, ist Beruh. Siegfr.Albinus (geb. 1697, gest. 1770), dessen meisterhafteWerke sich unter andern auch vorzüglich über Ostrolo-gie erstrecken. —> Mensel Leitfad. III. 1260. 2264.
Ostraclsmus; eine zehnjährige Verbannung in Athm,welche in gewissen Fällen über Staatsbürger verhängtwurde. Der Ursprung des Ostracismus ist ungewiß.Nach Plütarch soll ein gewisser Hipparchus zuerstostracisirt seyn. Nach Eustathius hingegen soi! schonLheseus auf solche Art verbannt seyn rc. — Funkeneues Realschullex. 111 . 1249. — Porter Archäol.1.271,
Oktave Rime. Ein Sylbenmaaß, für dessen Erfindersich Boccaz (rz-zl) ausgiebt; doch soll auch ein ge-wisser Fate Stoppa, der 1547 lebte, in dieser Vers-art gesungen haben.— Reichsanz. 1797. N. rSz.—Busch Handb. d. Erf. X. 1. S. 210.
Ottonismus s. Bischof.
Ox;g^ns und H/<1roA6ns. Das antiphlogisti-scke System (1. B. §-.) bezeichnet mit dem NamenOx^Zens (Sauerstoff) den Grundstoff der respirablenLust» die hier zugleich als das allgemeine Princip allerSäuren betrachtet wird. . Dir Benennung ist von: dengriechischen Wörtern und -/kivvzt«, hergenommen, undwörtlich durch Säurezeugend zu übersetzen. MitH^äroAÜns (Wasserstoff) wird ein Grundstoff desWasser- bezeichnet, der zugleich die Basis der brennbaren