Zgo Predige»
Könige, und der carvlingischen Kaiser statt. Zu denZeilen der Carolinger fiel der 22ste Tbeil des zu mün-zenden Metalls dem Fürsten anheim. Es ist bader falsch,wenn man behauptet, Pabst Bonifacius IX. (rzzy— *404) habe den Prägeschatz zuerst aufgebracht. Erhat ihn nur unter den Pabsten zuerst genossen. — Hot-keina Ilist. äipl. ^rsvIr. II, 885 > — Münz-Ar-chiv. I. 45. V. 92. .
Predigen. Im I. Jahrh, stand der Apostel, Bischof,oder Aelteste^in der Gemeinde auf, und hielt eine Redeund Ermahnung nach Beschaffenheit der Umstände. Eskonnte auch ein Jeder etwas zur Erbauung vortragen.Im II. Jahrh. > soll es damit dergestalt gehalten seyn,daß der Leser etwas aus den Schriften der Apostel rc.und der Vorsteher dann die Versammlung ermähnte,demjenigen fleißig nachzukommen, was sie gehört halten.Dergleichen Predigten wurden zuweilen 3 — Z, erst vondem Aeltesten, nachher von dem Bischöfe gehalten, auchwar der Prediger damals an keine abgemessene Zeit ge-bunden/ Im III. Jahrh, sing man schon an, auf diePredigten, die bis dahin ex tsrripors gehalten wurden,und noch vielfältig so gehalten wurden, sich zu präpM-ren, und sie etwas gelehrter einzurichten, um dadurchdie Heiden, denen dergleichen Homilien oft in die Händekamen, desto mehr an sich zm-bringen. Auch standenNotare oder Schreiber zu beiden Seiten, welche alleWorte, der Predigt^ geschwind ausschrieben. Origenes ,Ambrosius und Hieronymus hatten dergl. Schreiber.Im IV. Jahrh, kam die üble Gewohnheit auf, daß dasVolk während der Predigt durch Rufen und Händeklatschensein Wohlgefallen über die vorgetragenen Sachen zu erken-nen gab. Im V. Jahrh, wurden ordentliche Predigtstühleerbauet (s. Kanzel). Im Vü., VIII, und folgendenLahrh.^ w.v die Unwissenheit bei den Geldlichen bis zum