Reife-Messer 419
bergs Msgaz. V. 4. S. 84. Vergk. 6. I^r. vauck-vv g r t äs barrimstro ilinsrurlo. Wittönd. 1770.
Reise-Messer. Ein Messer, das für jeden Reisendenvon großem Nutzen ist, und mit einer Säge, einer Pack»nadel, einem kleinen Messer zum Federschneiden, zweiLanzetten, einer Sage von einer Uhrfeder, einem Haken,noch einem Federmesser» einem andern Haken, einemKorkzieher, einem Griffel zum Schreiben, einer kleinenHaarzange, einer großem Lanzette, und einer Scheereverbunden ist, hat entweder ein, Engländer oder ein Nie-derländer erfunden. Der Name deS Erfinders ist unbe-kannt. Ein Messer von englischer Arbeit ist für 6 Pi-stoletten, ein ähnliches, in Nawur verfertigtes aber für2 Pistoletten verkauft. — Mag. all. neuen. Erf.II. Zoz. >
Reiterfiegel (ngillL ekzusstris), Sind diejenigen Ma»jestätssiegtl (s. diese), dir man auch den Fürsten zueig-net, und die hauptsächlich in LehnSsachrn gebraucht wer-den. Auch die ungarischen Magnaten bedientensich derselben bis zum XVI. Jahrhundert. Auch Kö-nigliche Erbprinzen» ja Könige selbst, abernicht als Äöüige, sondern als Besitzer won Herjogthümern,^.gebrauchten Reiterfiegel. Selbst ein Graf von Cilli nennt seilt Siegel in der Umschrift ein Majestätssiegel.—Spies Abh. von Neitersiegeln. Halle 1784. 4. —-Gatter er Diplom. »75.
Reitkunst. (5. B. Z89.) Marx Fugger gab 1Z78«in Buch von der Gestütterei mit Holzschnitten, zuAugsburg heraus. Zoh. Friedr. Herwart vonAugs-burg gab igsi zu Tegernsen ein Buch, unter dem Ei-,tel: die übliche und ritterliche Kunst der Reiterei- Her,aus. Im Jahr 1584 gab der fuggersche Bereiter Mag»^nuS Seutter ein Gebißbuch heraus. v. StettrnAugsb . II. 175.