Riesenförmige Bildsäulen 417
nung von 1559 bestimmt. — Jacobson techn. Wär«terb. VII. 69.
Rhetorik st Redekunst, z. B. z6g.
Niestenförm iq e Bildsäulen.,, (Kolossalische Statuen).Dergleichen finden sich -ickon im hohen Alterthume. Pau-sanias zählte deren in Griechenland etwa zooo, wor-unter zn Kolosse von E>z, und Z2 Reiierstatuen waren.^Zstris der Insel Rhodus standen, außer dem. berühmten,zu den 7 Wundern der Welt gezahlten Koloß^, nah ge-gen 8m- kolossalische Sia>u-n. Im alten Rom standenschon nach E. d. Sl. 596 so viele Statuen, selbst vonPrivatpersonen, daß aus Befehl der Censoren deren eineMenge weggenommen werden mußte, und zur Zeit des. Kaisers Claudius war ihre Anzahl noch viel bedeuten-der. Aus DelphoS nahm Nero allein 500 Bildsäulenweg. Alle diese Bildsäulen waren nicht viel kleiner, alsLedensgröße. Unter allen Kunstwerken dieser Art hat dexKoloß von Rhodus , dies, dem Apollo gestiftete»von dem K-ünstlec Lach es in 12 Jahren aus Metall, verfertigte D.enkmal, das größte Aussehen erregt. SeineHöhe kann man aus 128 Pariser Fuß annehmen. Dasälteste Monument von gegossenem Erz, von welchem manweiß, Zzu Zahr vor Ch. G., war ein Viergespann, wel-ches die, Alhenienser, nach dem Tode des Pisrstratus,vor dem Tempel der Pallas ausrichten ließen. Dieälteste Reiteistalue bei den Römern wurde der Cleliaerrichtet, vermuthlich von, Marmor. Auch Kolosse ha-be" sie gelitseil. Claudius ließ einen kolossalische»Jupiter von Erz machen, und Domilian ließ sich eineRriterstaiue, roo Fuß hoch, errichten. Das ungeheuersteWerk von' dieser Art, von dem man einige Nachrichthat,-ist der, von Plinius beschriebene, von einem gal-lischen Bildhauer ZenvdvruS in Auvergne, zu Nerv'S
Supp!. B. 27