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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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4 i8 Riesenförmige Bildsäulen

Zeiten aufgerichtet seyn sollende, kolossalische Merkur,von 40a Fuß Höhe. Von den, aus unsre Zeiten g,.kommenen Gußarbeiren der Allen in Erz, erwähne ichnur die berühmte Neiterstalue des Marc Aurel ausdem Capitel. Die Kunst, Statuen, besonders Kolosse,in Er; zu gießen, ist nach den ersten Jahrhundertennach Ch. G. und während des ganzen mittlern Zeital-ter» nicht mehr geübt» auch von dem Verfahren der Al-ten Hiebei keine Nachrichten auf uns gekommen, und inden letztem Jahrhunderten gleichsam neu erfunden wor-den. Ich will nur einige der berühmtesten Reiterstatuenanführen. Frankreich hatte vor der Revolution die mei-sten dieser ehernen Statuen zu Pferde auszuweisen, aberder Rkvolutionsfanatismüs hak sie sämmtlich zerstört.In Paris stand auf dem I^ont-nsuk die ReiterstarueHeinrichs IV. i6zg errichtet, und auf dem Platze Ven-dome die Reiterstatue Ludwigs XIV. 50 Fuß hoch, miJahre.1692 von Balthasar Keller in einem Gussegegossen, und am io. August 1792 zertrümmert. —Berlin hak an der ehernen Reiterbildsäzile des Kuhrfür«sten Friedrichs Wilhelm des Großen von Brandenburgein überaus schönes Kunstwerk in der Art auszuweisen.Sie wurde von Schlüter und Jacobi 1697 — 170zgegossen und aufgestellt. Der Guß kostete Zu,0^0 Thaler.— Dir berühmte Reikerstatue Peters des Großen, istunter Leitung des Bildhauers Falconnet 1785 aufge-stellt. Sie kostete 424,610 Rubel. Das Pferd ist 17,die Figur des Kaisers ir Fuß hoch. Sie hält an Erz44041 russische Pfunde. Die neueste eherne Reitersta-tue ist die vom Kaiser Joseph II. , welche der BildhauerZauner von 1795 bis ,8»Z verfertigt hat. Da-ganzeMonument ist 5 Klafter, z Fuß, i Zollhoch. - DieBudsäuledes Königs August von Polen zu Dresden , des Her-kules auf dem Oclogon bei Cassel , u. a. m. find blos