Scepter 435
thcm. Werksch. Weitere Eröffnung von Doppelmayr1741- S. 33 -
Scepter. War schon in den alten Zeiten ein Sinnbildder höchsten Gewalt, und wurde daher von Königen, alsZeichen ihrer Würde getragen. Eigentlich war es nichtsalS eine Lanze» wobei aber zum Zeichen der auch imFrieden fortdauernden höchsten Gewalt, die metalleneSpitze weggelaffen wurde. Denen» welche in der Volks»Versammlung sprechen wollten, gaben die Herolde ein sol-ches Scepter in die Hand. (Odyss. II. Z8. Jliad.XVIII. Z04.) Auch die Richter bekamen in Athen vondem öffentlichen Herolde ein Scepter, das sie als Sym-bol ihrer Gewalt, wahrend der Gerichlsverwaltung führ-ten, und nach Entscheidung der Sache den Prytanen zu-rück gaben. Die Könige schwuren .dabei. (Jliad. I.234. X. 321.) Es war mit goldenen oder silbernenSliftchen geschmückt; hatte auch sonst noch andere Ver-zierungen. Selbst die neuere Gestalt der Scepter warden Alken nicht ganz unbekannt. — P 0 tter Archäol.I. 228» — Funke neues Realschullex. V. no.Scindapsus. Ein der Lyre ähnliches, mit 4 Saitenbezogenes Instrument, hat Scindapsus, Sohn derFlölenspieteriu Poecila, erfunden. KtAsn. Osixuos.
IV. 25.
Scolien. (4. B. 95.) Vergl. Cludius Abh. üb. d. Sco-lien der Griechen, in d. Bidl. d. alt. Lit. u. K. St. 1.S. 54. Sr. Z. S. Z2. — Funke neues Realschullex.
V. 139-
Scorpion. War ein Marterinstrument, womit die Chri«sten unter den heidnischen Verfolgungen gepeinigt wurden.Gs war eine Art von Geißeln, und halte die Benennungdaher, weil es sich wi- ein Scorpionschwanz krümmte.Isläor. orlA. I». Z. 0. 25.
Scorpion; eine Kriegsmaschine der Alken», die.ein einzi-