Scheidung des Goldsö und Kapfers 439
zielt, dem Auge mehr als 2/3 nähert, hat derBau»De«park. Assessor Schöner in Ballenstedt erfunden, und1802 bekannt gemacht. — ReichSanzeiger. 1802.N. 77.
Scheidung des Goldes und Kupfers. Eine neueMethode, solche auf eine leichte und wenig kostspieligeArt zu bewerkstelligen, hat der Apotheker FriedrichBrandenburg zu Poloz? erfunden. — Kastrierdeutsch . Gewerbssr. II. 276. — Nord. Blätter.I. 1. S. 1.
Scheidung des Silbers aus den geringhaltigen Mün«zen und Kupfern; — eine neu« Methode dazu hat Na-pione angegeben. — Journ. f.-Fabr. 180z. Jun.
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Schellen, Schellentrachk. (4. B. 45.) Vom XI. biszum XIV. Jahrh, war die Schellentracht ein Staat derHerren und Damen in Deutschland . Die Panzer undWehrgänge Herzogs Heinrichs des Löwen undHeinrichs, Herzogs von Sachsen , waren mit Schellengeziert. Die Herzogin Anna von Braunschweig pflegteeinen Gürtel mit Schellen um den Leib zu tragen. DieDamen, welche den Festen und Ritterspielen beiwohn»ten, die Herzog Otto 1370 und 1376 zu Götiingengab, trugen klingende Gürtel und Borten mit Schellm.Man findet das Bildniß Otto IV. , wie er in einemmit güldnen Schellen behängten Talar sitzt. — Pari«dora oder Kak. d. Lux. u> d. Mod. 1787. S. 28. f- —Aber es giebt Noch viel ältere Spuren von dieser Schel«lentracht; , schon bei den Jsraeiiten war sie ein Zeichender Würde, denn nach i. B. Mos. 28, 33. 34. war der
. Saum an Aarens seidnem Rocke mit güldenen Schel,len besetzt.
Schellenmacher hatten schon 1413 in Nürnberg eineZunft, — v. Murr Journ. V. 15z.