442 Schiffs-Hacken
wird. Diese E-fi>dung verdankt man dem berühmtenCroeatelli aus Venedig . Diese Art Fahrzeug? 'sollendie Dampfschiffe in vieler Hinsicht weit übertreffen,' be.sonders was die Sicherheit und Ersparniß der brennbarenMatcne und der Menschenhände anbetrifft. DaS Schiffgeht vor- Und rückwärts, wendet sich nach alten Rich-tungen, und steht nach dem Willen des Führers stichund alles dies geschiehet blos durch Hälfe zweier Perso-nen, die eine Maschine von sehr sinnreicher Erfindungin Bewegung setzen. — Hamburg . Corresp. igr?.N. ,83i
Ein Schiff, womit man unterm Wasser fahren- kann,hat Thilorier in Neapel erfunden, und dafür einPatent bekommen. Das a. a. O.
Schiffs- Hacken'; oder die Klammern zum Entern undAnhacken der Schiffe, soll nach einigen der Scvte A n a,charsis, nach andern der Athenicnser Pericles erfun-den haben. — Fabric. I. 490, --- klin. chl. bl.
8,56.
Schiffs - Krone. Ein Ehrenzeichen bei den Römern,welches derjenige erhielt,, der in einer Seeschlacht zuerstgewaffnet iw ein feindliches Schiff übergesprungen war,oder doch viel zur Erhaltung eines Vortheils zur Seebeigetragen halte. Die Krone bestand aus Gold, undhatte die Gestalt zusammengefügter Schiffsschnabel. Dieerste von solchen Kronen soll nach einigen Terentius- Varro von dem Pomp,jus in dem piratischen Krie-ge; nach andern zuerst Agrippa vom Augustus er-halten haben, nachdem er die Kriegsflotte des Sextus Pompejus 'auf dem sicilianischen Meere in die Fluchtgeschlagen hatte. — Universallex. XXXIV. rgiz.
Schisfspumpe. Eine Maschine, die ungesunde Lustaus den Schiffen wegzupumpen, hat Sutton erfunden.