Schleuder
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-das Bärstatter Bad hieß. Den jetzigen Name» hates von. den vielen Schlängen erhalten, die sich in denherumliegenden Bergen und Thälern aushalten. Die Zeitseines Ursprungs ist ungewiß; auch weiß man nicht, obes schon in den voriges Jahrhunderten im Gebrauch ge»
, wclsn. O. Welcker hat es 1721 zuerst beschrieben. —
. .Zücker.t Gesundbr. 209.
Schlangensprütze s. Schlauch. 4. B. §y.
Sckl an g ensiein s. Serpentinstein.
.Schleuder. (4. B. 61.) Bei den Griechen und Römernwirren dir Schleuder» (kuufiitores) ein Theil der leich.ten Infanterie, die zu ihrem Gewehre «ine Schleuderführten. Nach Servius soll die Schleuder (kunäs,TchkvZor»!) eine Erfindung der Einwohner der BalearischenInseln seyn, nach Plinius aber, der Phönicier, undnach Strabo der Aetolier . Am richtigsten ist es wohl,wenn man nicht ausschließlich Einem Volke diese Erfindungzuschreibt; mehrere Völker, ohne etwas von einanderzu wissen, können recht gut zu gleicher Zeit darauf ge»kommen seyn, wie dies der Fall bei mehrern Ersindun,gen ist. Bei dem allen aber ist es gemißt daß die Ba-learen darin eine vorzügliche Geschicklichkeit besaßen, undauf diese Kunst so.viel Werth setzten» daß sogar die Kna-ben von'ihren Müttern nicht eher Frühstück bekamen, alsbis sie dasselbe von dem Pfahle, worauf es hingestelltwar» herabgeschleudert hatten. Auch war die Schleuderdie vornehmste Waffe, der Balsaren im Kriege, daherhießen die kunäitvrss bei den Römern ebenfalls Laleu-rso. Sie hatten mehrerlei Arten von Schleudern, derenBeschreibung ich übergehe. Auch in Griechenland warder Gebrauch der Schleudern sehr gemein, besonders beiden Acarnariern, die von einigen sogar für die Er-finder der Schleuder gehalten werden. Vorzüglich warenaber die Achäer in Aegium Paträ und Dyma sehr ge-