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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Schuhe

gen die? spitzigen Schuhe; Kl. Ehrorr. Nürnb. 34.und im Jahre 1480 gab der Rath zu Nürnberg denSckubmackern ein gewisses Maaß. wie lang sie dieSpitzen an den Schuhen machen durften. Das. 26.Im I. 1473 wurden die Schnabel oder Spitzen an denSchuhen von dem Rathe in Nürnberg auf Ansuche» deSBischofs von Bamberg verboten. Das. 27. Dirgenestelten Schuhe erhielten sich bis ins XVI. Jahrh.Die Schuhe waren .aufgeschnitten, daß die Zehen durch-blickten, und man war so eitel, daß man Ringe mit Edel-steinen daranKeckte. Lauenb. gensal. Kai. 179?.S. 160. Zwischen den Jahren 1670 u° r rö8o wur-de in dem Herzogtbum Gotha den Weibspersonen vonder zten Classe sammtene, oder auch weiße Schuhe beiZ Rrhlr. Strafe, den Weibspersonen von det 4'tenClasse aber die spitzigen, hohen, weißen, ausgestepptenund ausgehackten Schuhe ebenfalls bei Strafe, und denDienst- und Bckuermädchen die gesteppten und ausgehack-ten Schuhe, gänzlich verboten. Im Jahre 178gkam in Paris die Mode auf, daß die D> men zur Mor-genkleidung und zur Promenade-Schuhe mit breiten undniedrigen Kvcdabsatzen, und etwas erhöhclen Spitzentrugen. Schon vorher hatte diese Mode in England ge-herrscht. Vermuthlich war sie von da nach Frankreich g-kommen. Pandora, vd. Kal. d. Lux. u. d.Mod. 1787. S. 120. Eine Art Schuhe der römi-schen Soldaten, wenn sie im Felde standen, hießenLsligae. Sie bestanden eigentlich aus einer großen star-ken Sohle, welche kein Oberleder hatte, und mit le-dernen Riemen am Fuße befestig^ wurde. Sie warenMit starken messingenen Nageln beschlagen. Nach einigenwaren die lüoUZss Haldstiefeln. Vielleicht sind sie nichtzu allen Zeiten gleich gewesen. Der Kaiser Caligula