436 Schuhschnallen
hat davon seinen Namen «halten. Adam- röm. Al-terth. ü6i. — Funke neues Real Sckullex 604.
Schuhschnallen, (4. B. 85 ) elastische, mit Spring-sedern, die sich mit einem Paar unterhalb befindlichenHäkchen, bei einem Druck von selbst auf dem Fuße be-festigen, und sich durch einen leichten Druck auch vonselbst wieder ablöse«, sind «ine englische Erfindung, undanfangs von Boultong und Eomp. in Soho bei Bir mingham verfertigt. — Journ. s. Fabr. 1794.Jul. 71.
Schulmeisterzunft. Diese besonder« Einrichtung, nachwelcher 9 mand, und wenn er auch noch so geschickt ist, sichunterstehen darf, ein Kind in Nürnberg zu unterrichten,ehe er nicht feierlich bei dieser Zunft aufgedungen wor.den» und seine Lehrjahre ausgestanden hat. rc. soll inNürnberg Statt finden. Von dem Aller und Ursprungdesselben habe ich nicht- erfahren können. — Jakobsontechnol. Wörterb. VII. 278.
Schuwal 0 wsche E i n'h ö r n e r. Eine Art Kanonen, zumÄartätschenschießen, hat ein russischer Ofsicier, Na,rnenS Schuwalow erfunden. — Jakobson technol.Wörterb. VII. Lgz.
Schwäbische Formel, Schwäbisches Bekenntniß.
' Ein Glaubensbekenntniß, welches 1573 von Jacob An-dra verfertigt worden. — Walch Religionsstreitigk. d.evang. Luth. Kirche. I. 145. — Mehlig Kirch. u.Ketz. Lex. II. 57g.
Schwärmer, Phantasten. Die ersten, welche mitdiesem Namen belegt wurden, waren diejenigen, dirunter der Anführung Thomas Münsters, Mark.Stübners, Mark. Eellarius und Pfeiffers 1522erst zu Zwickau öffentliche Unruhen erregten; und balddaraus di>j-'vigen, welche gleichfalls unter MünstersAnführung 1525 sich zu den damals in Schwaben rebel»