458 Schwefeln der Tücher
>'ser gesperrten Glocke voll atmosphärischer oder bephlogist,'»sirter Luft, wird diese Luft beiräcktlich vermindert, oderphloqistrsnt; und Lav visier hat gefunden, daß dieSäure, welche sich hiedei mir dem Wasser verbindet,und den Schivefekgeist bildet, am Gewichte mehr betragt,als der Schwefel, woraus sie entstand. — Stahlszüfäll. Gedank. u. nützt. Bedenk, üb. d. Streit v. d.sogenannten Lulxkurs. Halle 1718. 8. Gehler.
iu. 877.
Schwefeln der Tücher, um solche weiß zu machen.Die« Verfahren ist schon dem PliniuS und Jsidorbekannt gewesen. Plin. H. N XXX. ig.
Sckweiß. D-ß die Wolle von gesunden Merinos dop-pelt so viel enthalt, als die von kranken und todtenThieren, hat Roard ausgemitlelt.Dirigier neuesJourn. f. Druck- und Farbeb. IV. rg2. »
Schweißsieber, das englische » soll nach Georg Paschum 1525 zuerst bekannt geworden seyn. Fabricius.m» 580, ^
Schwelmer Sauerbrunnen, am Ende der GrafschaftMark , ist 1706 entdeckt. — Zückert Gesundb. 640.
Schwengel, mit einer runden Scheibe, der in den Was-serkünsten gebraucht wird, ist von Bökler erfunden,und von Sturm verbessert. — Jacobson technol.Wörterb. IV. 100.
Schwerbt (r. B« 264.) In ganz alten Zeiten trugenes die Reichen an einem über die Schulter HangendenRiemen, oder G-Henke, welches bis an die Schenkelherunter hing. Aus welcher Seite sie es trugen, istnickt mit Gewißheit zu bestimmen. Nach Einigen beiden Fußvölkern an der linken, bei der Reiterei auf derrechten Seite. In der Scheide befand sich noch ein
Dolch, dessen man sich aber selten zum Gefechte, son-dern meistens nur Statt eines Messers bediente. In