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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Schwerdtfeger 459

spätern Zeiten gebrauchten die Soldaten kürzeres Gewehr,das von den Persern entlehnt war. Auch hatte man «i,rie Art Schwerdt, das mit den» bei uns üblichen krum-men Säbeln einerlei, aber sehr kurz war. Das Gefäßan den griechischen Sckwerdtern war gewöhnlich mit al-lerlei Zierrathen geschmückt» nicht sowohl mit Gold, Sil-ber und Edelgesteinen» als vielmehr mit Löwenköpfen»u, dgl. um ihm ein desto fürchterlicheres Ansehen zu ge-ben. PotterArchäol. II. 79. Bei den Rö-mern war das Schwerdt vor dem zweiten panischen Krie-ge ohne Spitze, und einschneidig; nachher aber ver-tauschten sie es mit dem spanischen Degen, der zumHieb und Stoß gleich geschickt war. Äan trug ihn ander reck ten Hüfte am Gürtel, der über das Kriegskleid(LciZuna) wegging, auch wohl bisweilen am eignen, überdie Schulter lausenden Gehenke. Nach Josephus tru-gen die Römer zur Zeit Vespasians das Schwerdtan der linken Seite, und einen Dolch an der rechtenSeite. Adams röm. Alterth. 661, Funkeneues Realschullex. II. 696.

Schwerdtfeger hatten schon 1285' in Nürnberg eineZunft. Jacobson rechn. Wörterb. VII. zu.

Schwerdtgroschen, sind sächsische Groschen, welcheKuhrsürst Friedrich li. 1437 prägen ließ. Sie habenden Namen von den darauf befindlichen Kuhrschwerbtern» Schellenberg Handlex. II. 392.

Schwingungspunkt s. Lentrurrr oscillationis.

S cywimmg ürte l. (4. B. gz.) Waren schon 1488 be,kannt. In diesem Jahre saß der römische König Maxi.milian zu Brügge aus der Burg gefangen. Sein Hof-narr Kunz von der Rosen schwamm durch Hülfe ei-nes Sckwiinmgürtels des NachlS über den Graben andie Burg und harte noch einen Schwimmgürtel bei sich,um damit den König zu retten, der aber zur Flucht