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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Seidenhaspel 467

Heinrich II. ließ nach jenes Beispiel, weiß« Maulbeer. bäume in diejenigen Provinzen des Reichs pflanzen, wosie am besten fortkamen. Die innern Unruhen warenzwar den Fortkommen dieses Einrichtung« n^chtheilig; dochfanden ^dit Eridenmsnufackuren an Heinrich demGroßen ihren Wiederherstelle. Juvenel. II. Z74.Pandora, od. Kal. d. Lux. u- d. Mod. 1787. S.

' f. In der Bibel wird.der Seide Ezech. » 5 , 10.iz. 27, 16. 2Z, 6. Sir. 40, 4.

2. B. Mos. 28, 4. 34- 1. Sam. 28, 14.Osfenb. Zoh. 2g, 12. gedacht. Doch wird dieleztere Stelle als die älteste Spur von wirklicherSeide angenommen.

Sr^de aus der Rinde des weißen Maulbeer«baums s. Maulbeerbaum. Eine leichte Methode,die Seide vortrefflich goldgelb zu färben, hat der Pros.Lampadius gelehrt. Neues Journ.s.Fabr.1809. April. Z58.

Seidenhaspel. Ein Werkzeug, daß man zur Seiden,rhederey, oder zum Zurichten der Seide gebraucht, umdie Seide von den EoconS abzuwinden, ist zuerst vonden Piemontesern, dann von den Franzosen , von de»nen der Languedocker Haspel kam, und besonders vonBauca nso n verbessert, der eine neue Seidenwindeerfand, die 1749 beschrieben wurde. Nena. äs Ullsaä.rvA. äs» lo. 1^49. x, 142. Jolu Joach. Be-cher (geb. 1645. gest. 1685.) erfand zu Hariem ein Zn-strument, womit man die feine Seide, mit Hülse we»niger Menschen in großer Menge abwinden konnte s.Seidenmähle. Brrgl. 4. B. 105.

Seiden mühl». (4. B. 105.) Ein Werkzeug, daß soeingerichtet ist. daß durch ein Wasserrad etliche TausendHaspel und Spulen zugleich umgetriebe» werden, wo-durch die Seide von den Cocons nicht nur abgewunden

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