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Seide'
(Plin. XI. ss. 2Z ) hat man den Schluß gemacht, daßalle asiatische Gewände nur halbseidene gewesen wären,welche die Griechinnen aufgetrennt, und mit Weglas,sung des baumwollenen Einschlags, die- bloße Seidewiederum verwebt hätten, korstsr äs K)'5sc> ant iö.— Adaims röm. Alterth. 77Z. — Fünke neuesRealschüllex. I. 529. — Juftinianus errichtete zuConstanrinopsl, Athen , Theben und Corinth die erstenSeidenmanufacturen, bald nach der Zeit, als die bei,den Mönche aus Indien den Seidenwurm dahin gebrachthatten. Nachdem Neger, König in Sicilien, dieeben gedachte«? Städte Griechenlands , aul seinem Heer-zuge ins gelobte Land, erobert hatte, ließ er zu Paler mo und in Calabrien , uniS Jahr rlizn Scivenmanu-sacturrn errichten, und von daher breiteten sich dieselbenin ganz Italien und Spanien aus. — Im Jahre >izzwurde schon das kluvials, oder der seidene Mantel, derbei der Kaiscrkrönung gebraucht war, in Palermo ge-macht. In Frankreich findet sich die älteste Spurvorn Gebrauch der Seide, unter Carl dem Großen,zu dessen Zeit seine O'ssciers und Hofleure, welche ihmist dem Hcerzuge nach Italien folgten, aus biesem Lan-de seidene Kleider, mitbrachten, welche mir weichen Kel-len gefüttert waren, die die Venetianer aus der Levantebrachten, und bedienten sich derselben, Stakt der bis-her gewöhnlichen Lamm-, Fischotter- und Katzenfelle.Carl der Große gab aber verschiedene'Gesetze dannder.Im Iahte izoi fehlte eS Frankreich noch gänzlich angoldenen, silberueu, und seidnen Zeugen, nachher brach-ten die Italiener dergleichen dahin. — Die ersten Ski-denmanukrccuren in Frankrei ch fallen in die RegierungLudwigs XI. ins Jahr 1470. . S>e wurden zu Tours,unter der Anleitung einiger Arbeiter, die man von Ge nua , Benevig und Florenz kommen ließ, ringekührk.