478 Siglen
s Amtsschlüssel seit dem Anfange des XlV. Jahrh, aufihre Siege! drucken. — Gatt er er Diplom, sri.
Siglen. LiAln oder 8iZIurn ist eine Abkärzungrark, wel-che ein ganzes Wort, öder auch eine Sylbe, du-ch Einen,oder durch mehrere Anfangsbuchstaben ausdrückt. DerGebrauch der Siglen ist uralt, und geht viele Jahrhun-derte über die Geburt Christi hinaus. Die Kriechen ha-ben sie ohne Zweifel von den morgenländischen Völkern,und die Römer von den Griechen empfangen. — Sat-terer Diplom. 24.
Silber. (4. B. ny) Der Graf von Sickingen hatdurch Versuche gezeigt, daß die Festigkeit des Silbersgrößer sey, als die des Golses. Ein Silberfaden vonZ/50 Linien Dicke und 2 Fuß Lange, riß erst von 20Pfund i» Unzen; dahingegen ein gleich großer Goldfa-den von 16 Pfund y Unzen reißt. — Versuche üb.d. Platina . Mannh. 1782. S. 115. — Gehler.IV. 58.
Silberprobe. Die Kunst, das Silber zu probieren,machte MarcuS Gratidignus ums Jahr 668 nachErb. d. St. Rom» zuerst in Rom bekannt. — Mvh-sen Beschr. v. Berlin . Medaillensamml. 5z.
Similargr n t. Ein zusammengesetztes Metall, das wiiSilber aussieht, ist von dem Franzosen Bassand er-funden., Ja'cobfon techn. Wörterb. IV. 178.
Simplificationssystem für den Orgelbau, hat derAbt Vogler erfunden. — Allg. Litt. Anzeig.,1797. N. 152. S. »576. Musikal. Zeit. 179g.N. 26. — Busch Almanach. III. 470. lV. 559.
Sinne. Ein Beazeichniß der vorzüglichsten Schriften überdie Sinne, sowohl überhaupt, als insbesondere,findet man in Loders Anrhropot. 68z. Ueber die Sin-ne des Gefühls das. am a. O. Ueber den Geschmackund die.Zunge das. 6S4. Ueber den Geruch das. am