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Thür
««den. Diese gebrochenen Thüren legten sich, mit«telst einer Art von ehernen Hespen, deren Gewinde in-nerhalb des Holzes, jedoch sichtbar, lag; die beiden spitz-laufenden Stäbe "dieser Angeln aber waren nicht zu sehen,und auf beiden Seiten von der doppelten Tbür bekleidet.Die Oeffnung der Hausthüren, und die Verzierungenihrer Gewände und Verdachungen, wurden nach eben denVerhältnissen angelegt., wie die Thüröffnungen der Tem-pel» und.bald auf dorische^ bald auf ionisch» Art ein-gerichtet. Man hatte ei nflüg lichte und zweislüg»lichte Thüren. Letztere brachte man vorzüglich bei zier-lichen und prächtigen Gebäuden an. Die Thüren warenmit Knöpfen verziert, welche sorgfältig geputzt wur-den. Außerhalb waren entweder Klopfer, oder Kun-geln angebracht. (Also alles schon, wie bei uns.)— DasVerschließen der Thüren war in verschiedenen Zeitendes Alterthum- verschieden. Im hohen Alterthum bandman die Thüren mit Stricken zu, und ein künstlicherKnoten vertrat die Stelle des Schlosse-. (Homer Odyff.XXI. Zgo.) Nachher bediente man sich eines Quer-balkens, den man innerhalb des Hause- vorsteckte, undauf 2 eiserne Haken legte, die in die Pfosten eingeschla-gen waren. Auf diese Art konnten aber dir Tdürrn nurvon inwendig verschlossen und geöffnet werden. BeiStadtthoren waren die Riegel nicht nur länger und stär-ker, sondern such mit Eisen beschlagen. Endlich erfandman auch eine Einrichtung, um die Thüre von außenöffnen zu können, die zuerst bei den Griechen, unddann auch bei den Römern gebräuchlich war. Sie be-stand darin, daß in der Mitte des Querbalkens «ineHöhlung oder Vertiefung gemacht war, die man miteiner risernrn Schraubenmutter ausfutterte. In der Thür,gerade über der Schraubenmutter, wurde ein Loch auSg»-