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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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§24 Thurm

schnitt»», gerade so groß, daß man die Hand durchstecke»konnte. Dies Loch,war auch mit Eisen beschlagen, da.mit »S nicht großer gewacht werven konnt». Wer nunvon außen die Thür öffnen wollte, steckte die Hand durchdas Loch, und den Schlüssel (»in cylindrisches Eisen,oben mit einem Ring», und unten mit einer Schraubeversehen, die genau in die Schraubenmutter paßte.) indie Schraubenmutter, schraubte ihn fest hinein, schob denQuerbalken aus dem Haken» und ließ ihn auf die Erdefallen; da man denn die Thür öffnen konnte, In spä,tern Zeiten bedienten sich die Römer, Statt der Quer-balken, eiserner Riegel, die an der Thür fest gemachtwaren, und mittelst eine» Schlüssels aus» und zugescho.den werden konnten. Die Lacedemonier sollen ziemlichkünstliche Schlösser gehabt haben, dir mittelst einesSchlüssels, dessen Bart z Zähne hatte, oder zweimal«ingeseilt war, geöffnet wurden. Dem Schlüssel nachzu urtheilen, muß das Schloß inwendig, wo nicht zweiKreuze, wenigstens eins gehabt haben. — Funke neuesRealschullex. 11 . S8i. und die daselbst angeführtenSchriften.

Ein neues Verfahren, bei Befestigung oder Einhän»gung gewisser Springfedern, Gelenks und andern Zu-behörs, bei Thüren, wodürch diese von beiden Sei-ten geöffnet werben können, hat Thomas Pritky auSHaugley, erfunden. — Mag. all. neuen Erf. III.95 .

Thurm. Der älteste bekannte Thurm ist der zu Babel,der etwa igo Jahre nach der Sündfluth, oder 1800 I.nach E. d. W. auf Anrathen des Nimrod aus Back-steinen gebauet wurde. (r. B. Mos. n, Z.) — Fürden Erfinder der schiefen Thürme, dergleichen es zuBer edig, Ferrara, Bologna und Pisa giebt, wird Jo«Hann-S DenipontanuS gehalten, der 1174 der