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Weihnächte!»
besondere meisterhafte Beschreibung und Zergliederungderselben 1762 geliefert. Die Römer haben diese Raupeals Delikatesse gegessen. Plin. XVII. 24.
Weihnachten. Ueber die Ableitung der Benennung die.ses Festes sind verschiedene Meinungen in Köhne Hand-buch für Kalend. Best 220. angeführt.
Wein. (4. B. 364.) In den alleralresten Zeiten wurdeder Wein nicht in Fässern, sondern in Schlauchen (vonLeder oder Gedärmen) aufbewahrt. In Egypten wurdenicht Wein gemacht, sondern nur der Saft der reifenTrauben ausgepreßt, und mit Wasser' vermischt, 'getrun-ken. — Gälterer I. Z4.
Weinbau in Deutschland. Marcus AureliusProbus , der von 276 — 282 als römischer Kaiserregierte- hat zuerst den Wembau an chem Rheinstromeeingeführt, ihn auch in dem südlichen Deutschlande be-kannt gemacht, und zu dessen Anbau den Einwohnerndie Erlaubniß ertheilt. — Kastrier deutsch » GewecbSsr.I. 7- 7
Weinbehälter, gemauerte. Die Erfindung, den Weinin gemauerten Kufen, die nach Art eines Backofens, miteinem Gewölbe bedeckt sind, aufbewahrest und/gähren zulassen, ist in Toscana schon seit 175a bekannt. Spä-ter» im Jahre 1785 war der gelehrte Akademiker LuigiSquilli bedacht, die gemauerten Kufen zu vervollkomm-nen. Er ließ dazu in seinen unterirdischen Kellern Fäs-ser von gebrannter Materie (ckslls Kotti cki rnatsriacotta) bauen, in welchen der Wein mehrere Jahre hin-durch aufbewahrt lag, und dadurch jährlich an Stärkeund Delikatesse zunahm. Der Graf Gabletti Euriniließ 179Z auf seinem Landgute im Floeentinischen 14solche Weinbehälter bauen, sieben auf jeder Seite desKellers. Später ist die Methode, den Wein währendseiner GährungSzeit in gemauerten Kufen aufzubewahren,