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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Windbüchse 56z

Einäugige im Jahr izc>o zu Freybcrg schlagen; die an-dere ließ Friedrich I. Kuhrsücst von Sachsen, und seinBruder Wilhelm I. oder der Reiche, im Jahre 1400prägen. Letztere hießen auch Fücstengroschen.Jacobson technol. Wörterb. IV. 646.

Windbüchse. (4. B. 377.) Nach Jacobson hat solch»ein nürnbergischer Bürger, Guter, 1430 erfunden, undnach ihm Hans Lobsinger, ein nürnbergischer Künstler,1460 dergleichen Windbüchsen, welche in ganz Deutsch­ land berühmt waren, verfertigt. Jacobson lechn.Wörterb. VIII. 205. Die sogenannte MagdeburgischeWindbüchse, aus der man mit Luft schießt, wie manfie an einem Orte findet, indem eine ausgepumpte Ku-gel an den Lauf geschraubt wird, da denn die Lust, diein den, luftleeren Raum hineinfährt, die Kugel, die imLaufe liegt, mit Gewalt heraus treibt, erfand Ott svon Guerike. Lxpsrii». nov. LIsZäsi,. ns. uz. Die Windbüchse mit der messingenen Kugel, worindas Ventilgehäusr ist, um fie mit Luft vollpumpen zukönnen, hat O.Lib er kühn erfunden. Diese Kugelwird auf das Schloß der Büchse geschraubt. Jacobsontechn. Wörterb. IV. 648. Eine Windbüchse, welch«dadurch geladen wird, daß man in ihrer Kammer zweiUnzen Schießpulver abbrennt, da denn da«, aus diesemPulver entwickelte Gas, das in dem engen Raume derKammer zusammengepreßt ist, zu 18 Schüssen auf 60Schritte weit hinreicht, hat ein gewisser Matthey inTurin erfunden/ und de la Condamine 1757 be-schrieben. Lxtrsit ä'un lourn, 6s vo^. ä'Ital. Llsna.

4 äs karr«. i757«^x. 505. Ein nürnbergischer Kunst,ler hat auch Pistolen gemacht, mit denen man, wennsie einmal geladen waren» ü mal schießen konnte.Eurieusr Nachr. v. Erf. rc. zr. Bergt. Voll-dedinig Archiv. 5 » 3 » FreseniuS grnmnnütz. Äa-