Band 
Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Z6g Wolfsfalle

Häusern wohnten die ansässigen Völker; in Gezetten dieNomaden und Krieger, in Höhlen gewöhnlich die ver-drängten Urvölker. Don der Beschaffenheit der damali.gen Häuser hat man -'eine Nachricht; nur so viel weißman, daß sie keine Glossenster, sondern eine Art vonJalousien, und meistens platte Dächer mit Geländernhatten; daß man gewöhnlich in Bellen schlief; daß manwahrscheinlich Leitern, anstatt der Treppen gebrauchte;daß man Acht und Leuchte, wie in den Gezelten, soauch ohne Zweifel in den Häusern, hatte, (allem Ansehennach Lampen mit Oel, u. dgl. wie bei der Stiftshükte,mit den dazu gehörigen Lichtputzen rc.) Unterirdische,trockene und gesunde Höhlen giebt es, nach dem Zeugnißaller Rsisebeschreider und der Bibel -selbst, in den Gebir-gen Dvrderasims und Egyptens, in großer Anzahl, undviele darunter sind so geräumig, daß etliche 100 bis1000, ja mehrere tausend Menschen darin Platz haben.In ihnen wohnten öfters ganze Völkerschaften, die manum deswillen Höhlenbewohner, auf Griechisch Trog»lodyten, auf Hebräisch Choriter, auch wohl Refäernannte. Insgemein waren es Urvölker, die vor mächti-ge» Ankömmlingen Zuflucht und Sicherheit in solchenHöhlen suckten. Gatterer I. 57.

Wolsssalle. Ein sehr leichtes Verfahren» Wölfe zu fan-gen, hat ver Franzose Sonnini erfunden. Magaz.all. neuen Erf. V. 88.

Wolkensteiner Bad, ohnweit Annabsrg in Meißen ,soll schon seit undenklichen Zeiten bekannt gewesen seyn.Zu den alten Abhandlungen darüber gehört die von l).Gobrl von 1576. Zuckert Gesundbr. 67c».

Wolle. (4. B. Z8y.) Die Allen bedienten sich der Wollevorzüglich gern zu Kleidern, weniger des Leinens . Diebeste Wolle in Jralien erhielt man aus Apulien , Eala-brien, und dem diesseitigen Gallien . Man hielt auch in