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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Wollsnkrämpel

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Rom» der Feinheit der Wolle wegen, griechische, über La«rent erhaltene Schafe, welche, nach Columeila (VII. 4.)in Felle geschnallt» und weil sie weder Hitze noch Kälteertragen konnten, meist in gedielten Ställen gehalten wur-den, wo man ste häufig reinigte und lüftete, die Wolleaus einander zog, und mit Wein und Oel anfeuchtete,auch manchmal an sonnigen Tagen sie badete, und imApril (Coiu m. XI. a. ZZ ) gegen die Schur, mit derWurzel des Wollkrauts, wusch. Von der ausländischenWolle rühmte man die attische und milesische. DieSchafe wurden in Milet auch schon als Lämmer in Felle,geschnallt. Die Bearbeitung und das Spinnen derWolle war bei den Römern eine Beschäftigung der Frau-enzimmer, selbst der vornehmsten Damen, wenigstens inden ältern Zeiten; doch wurden, nach Suelonius,auch die Kaiserlichen Prinzessinnen dazu angehalten. DieWollarbeit bestand» nach Ovid , im Zurichten, Reinigen,Krampeln, oder Kämmen, und Spinnen, wozu man Ro-cken und Spindel gebrauchte.. Ehe man sie spann, scheintsie zuweilen in runde Scheiben gelegt worden zu seyn.Die gesponnene wurde auf Knäuel gewickelt, und gefärbt,wenn sie. nicht die natürliche Farbe behalten sollte. ZumFärben bereitete man sie durch Benetzen mit Wein, Oel,oder Schweinefett, zu. Nach Curtius hielt man beiden Persern allein die Beschäftigung mit Wollarbeit fürdie größte Schande. Adams röm, Alterlh. 982.Funke neues Realschull. III. 27.

Wollenträmpel, einen vervollkommneten, mit bewegli-cher Scheide, und metallenem Cylinder, hat Calla inParis erfunden. Zourn. s. Fabr. 1807. Febr.147 .

Wollfärberei. (4. B. Z89.) Wollene Tücher aus jederSeite anders zu färben, z. B. auf der einen roth, ausder andern blau, haben die Engländer zuerst erfunden,