Säemaschine
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Erfinder ausgegeben. Aber die Italiener warben diesemdie Ehre der Erfindung streitig, und behaupten, daßeiner ihrer Landsleute, Namens M. Giovanni Ca-vallino von Bologna , andirthalbhundert Jahre frü-her eine solche Säemaschine angegeben habe. Beckm.Erfind. IV. zgr. * Im Ansänge deS XVlII. Jahr.Hunderts machten fast zu gleicher Zeit die EngländerJohn Worlidge, und 1733 Tüll, ihre Säema-schinen bekannt; von welchem besonders die Tullsche,unter dem Namen Pfe rdehaken-Wirthschaft, inVerbindung eines kleinen Pflugs, Eultivator genannt,allgemeines Aussetzn erregte, und ihre Nachahmer fand.Zu diesen gehörten in Frankreich der berühmte du Ha-rne! de Monceau, und in der Schweiß de Cha,teauvieux, denen man eigentlich verdankt, daß dieTullsche Säemaschine nicht in Vergessenheit gerathen ist.— Nach Tüll machte im Jahr 1764 VandallsSäemaschine die Aufmerksamkeit der Landwirthe rege,welcher die Säemaschine von Arbuthnvth folgte.—Unterdessen setzte dü Hamel seine Versuche mit derTullschen Maschine fort, welche theils von ihm selbst,theils von de Montesui, Diancourt, de Villi-ers, d'Ebene, n. a. verändert und verbessert wur-de. — Seinem Beispiele folgten der oben genannteEhateauvieux und Lschiffeli, zu Bern . Um ebendiese Zeit kam die Säemaschine des Abts Soumillezum Vorschein, welche, bald daraus durch die Säema-schine des Gennete verdrängt wurde. — In Jla,lien zeichnen sich besonders die Saemaschinen des LuigiRicetti und Jgnatio Ranconi aus. - InSchweden erregten West deck, Tbunberg, undEronstedt durch ihre Saemaschinen Aufmerksamkeit. —Die vorzüglichsten, und in England beliebtesten Säe-