Säge
8
Maschinen sind jetzt die von Cooke und von Duckev,die aber sehr kostbar sind. Die Tschiffeliscke, alsdie wohlfeilste, ist in folgender Schrift beschrieben undabgebildet. Magazin all. neuen Erf. lil. 44. ff.^air. 8- 4 vergl. S 84,
Eine neue Art hat Da». Tkunberg 1749 erfun«den. Sckwed. Abhandl. XX. Z07.
Sag«. Unsre gemeine Säge war den ursprünglichen Ame-rikanern, als sie von den Europäern überfallen wurden,noch nicht bekannt. Die Griechen führen in ihrer My-thologie den Erfinder auf, und nennen ihn Talu«,andere Perdix. Ersterer soll einmal die gezähnte Kinn»lade einer Schlange gebraucht haben, um ein StückchenHolz zu zerschneiden, und dadurch soll er auf den Ein»fall gekommen seyn, ein ähnliches Werkzeug aus Eisen,d. i. eine Säge, zu verfertigen. P erd ix soll nicht dieKinnlade einer Schlange, sondern die Gräte eines Fi-sches zuerst wie die Säge gebraucht haben. Beck mannErf. II. 256. — Eine Säge, Psale am Boden derSee abzusägen, hat Daniel von Thunberg 178terfunden. — Neue schweb. Abhandl. II. 27. —Eine Säge ohne Ende, womit man Holz von jederStärke durchschneiden kann, hat der Bürger LucasEhrn. Aug. Albert in Paris gegen 1799 erfunden.—Oekon. Hefte. 1799. Ncw- 468.
Sägeblättermaschine. Ein Werkzeug, mit wel,chem in alle Sägeblä tter die Zähne geschwind könnenausgehauen werden, hat Martin Triwald 1741 er-funden. — Schweif. Abhandl. III. Zc>z.
Sägemaschine, welche da dienen kann. wo die Schnei-demühlen sehr entfernt liegen, ist vom Pros. Rein-hold zu Osnabrück im Jahre 1790 erfunden. — Voll-beding Archiv. 409. — Eine sehr vortheilhafte Sage»