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Vierter Band.
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Saflor rz

O. Handel in Mainz zuerst bekannt gemacht. BuschA!man. V. 545.

Saflor. Eine VerfahrungSart, wie der, bei uns ge-wonnene Saflor dem egyptischen völlig gleich gemachtwerden kann, hat der Geheimeralh Hermbstadt inBerlin , gelehrt, und Erfahrungen über die Cultur derSaflorpflanze (lüartbnrrius tinotorius die ur-

sprünglich in Egypten einheimisch ist, mitgetheilt.-Magaz. all. neuen Erf. V. zz8. s. Kobalt.

Safran. (Lrocus, Ist schon den Griechen

und Römern bekannt gewesen, und sowohl wie Arzneyund Gewürz, als auch wie Pigment genutzt worden.Dieser Gebrauch scheint in den Morgenländern beständigfortgedauert, und den alten Namen der Pflanze erhal-ten zu haben. Auch die Europäer, welche die Arze-neyen der Griechen annahmen, haben den Safran solange aus der Levante kommen lassen, bis sie ihn selbstgewinnen lernten. In alten Zeiten wurde der Safranauch zu Wohlgerüchen verwendet, Zimmer damit be-streuet, theure Riechwasser, und wohlriechende Salben,und dgl. daraus verfertigt. Im XV. und den folgen-den Jahrhunderten ward der Safran ein wichtiger Arti-kel in der europäischen Landwirlhschaft; und in denZähren 1548, 155», 1551, i 577 > wurden in Frank,reich, auch in Augsburg , zu Frankfurt , in Magde­ burg , u. a. O. wegen Verfälschung des Safrans scharfeVerbothe gegeben. Beckm. Erf. II. 79. *

Saftfarben. Die Kunst, mit Sasrsarben auf Lein-wand und seidene Zeuge Blumen uud andere Sachen zumahlen, die sich auf beiden Seiten darstellen» und beimWaschen nichts verlieren, hat Marie Sibylle Me-rian (geb. zu Franks, a. M. 1647, gest, zu Nürnberg