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Vierter Band.
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Salmiak, Ammoniakalsal;

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seyn soll, hat den Salmiak und seine Zubereitung g«,konnt. Ob Avicenna , welcher im Anfange des XI.Jahrhunderts gelebt hat, ihn gekannt habe. ist sehr un.gewiß; so wie überhaupt in der ältern Geschichte desSalmiaks viel Dunkelheit herrscht. Daß der Salmiakaus dem flüchtigen Alkali bestehe, und daraus auchin Europa durch die Sublimation bereitet Herden iHnne,hat schon Boyle, und im Jahre 1716 Geoffroy er-wiesen. In demselben Jahre gab der Jesuit Sicardden ersten zuverlässigen Bericht von den Salmiakfabrikenzu Damayer im Delta, und beschrieb, wie dort Sal-miak aus dem Ruß von verbranntem Miste der Aameelrund Kühe, welcher in Egypten zur Feuerung gebrauchtwird. mit einem Zusatz- von Meersalz und H-rn, durchdie Sublimation in gläsernen Gefäßen bereitet wird.Diese Nachricht ist 1719 von dem französischen Consulzu Eairo,- Lamere, der jedoch nicht des Merksätze-und Harns erwähnt, und späterhin noch von andern,theils bestätigt, theils berichtigt worden. VerschiedeneSchnslsteller hab?« gemeldet, daß auch aus OstindienSalmiak komme. Wo und wann in Europa die erstenSalmiakfabnken angelegt sind, läßt sich nicht bestimmen.Die ersten wahren Salmiakfabriken sind wahrscheinlich inSchottland angelegt, und vielleicht ist von diesen dieje-nige die älteste, welche Davin und Hutton zu Edin-burg 1756 errichtet haben. — Beckmann Erfind. V.8Z4. — Nach andern haben Haßelquist und Nie,buhr zuerst entdeckt, daß man in Egypten den Sal,miak aus dem bloßen Ruße, der sich in den Rauchfän-gern beim Verbrennen des Mistes der Kameele und an-derer Thiere anhängt, durch eine Sublmation gewinnt.—In Holland hak Weber aus dem, beim Verbrennendes Torfs, in den Rauchsängen sich anlegenden Ruße,IV. s